Rezensionen

Tinas Bewertung 04 05 Sterne.png

"Aussicht auf Sternschnuppen" ist ein Roman das alles hat, was ich persönlich sehr an einer Geschichte liebe: Romantik, eine Heldin, die erst einmal erkennen muss was sie wirklich will und Männer, die ihr den Kopf verdrehen und um die Frau ihres Herzens kämpfen.

Die Autorin Katrin Koppold schreibt flüssig und sehr warmherzig, was einem beim Lesen ein köstlich heimeliges Gefühl gibt, Kopfkino inkl. Es war für mich ein Leichtes, Teile von mir/meines Lebens oder meiner Familie in der Geschichte wieder zu finden.

"Aussicht auf Sternschnuppen" ist witzig und spritzig erzählt und hält immer wieder Wendungen bereit, die mich überrascht haben. Ich finde, dass es einen guten Teil des Reiz des Buches ausgemacht hat, dass mich die Autorin immer wieder zu gekonnt an der Nase herum führen konnte.

Katrin Koppold hat ja schon verraten, dass jede der Schwestern ihre eigene Geschichte bekommt und ganz ehrlich ich kann es kaum erwarten mehr von der Autorin zu lesen.
Für mich persönlich eine Autorenentdeckung , die ich jedem ans Herz legen möchte.

Kurz gefasst: Eine Geschichte mit viel Herz, Überraschung und Lachen.

Ankes Bewertung 04 Sterne.png

Da ich finde, dass der Klappentext ausreichend über den Inhalt informiert, werde ich euch an dieser Stelle eine eigene Zusammenfassung ersparen. Und hier einfach die Überschrift des Klappentextes zitieren: "Ein Kleinwagen (habe ich schon erwähnt, dass ich ein begeisterter Smart-Fahrer bin? Mir jedoch vorzustellen, damit nach Italien fahren zu müssen - nein danke!), siebenhundert Kilometer und zwei wie Katz und Hund."

Helga war mir vom Anfang an sympathisch. Sie mag durchaus ein wenig sperrig sein, doch ich mochte ihre Art, die mich peinlicherweise ein wenig an mich erinnert hat - aber vielleicht konnte ich mich deswegen auch so richtig gut mit ihr amüsieren.
Was das betrifft, hat es mir natürlich auch richtig gut gefallen, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Helga erzählt wurde.

Helgas und Nils Reise war flott und höchst kurzweilig zu lesen. Langeweile kam zu keinem Moment auf, dafür sorgt schon Helga mit ihrer Art.
Dabei mag die ein oder andere Szene vielleicht ein wenig zu dick aufgetragen gewesen sein, doch die Autorin hat immer wieder, wenn auch manchmal erst in letzter Minute, die Kurve bekommen und die Geschichte wieder in Bahnen gelenkt, mit denen ich mithalten konnten. So fiel es mir relativ leicht über die Spitzen hinwegzusehen - naja, und irgendwie passten sie dann doch eben wieder ganz gut zu Helga.

Die langsame Annäherung der beiden, zunächst höchst streitlustigen, Hauptfiguren hat mir richtig gut gefallen und mich mit einem tollen Timing und einer wirklich gut beschriebenen Spannung zwischen den Figuren begeistert.

Allerdings fehlte mir ein wenig der Übergang. Denn als nach dem Sex, mit einem Mal Liebe ein Thema war, konnte ich das nicht so wirklich nachvollziehen; wobei ich jedoch keinen Zweifel daran hatte, dass die Hauptfiguren perfekt zueinander passten, es ging mir dann doch einfach ein bisschen zu schnell.

Überhaupt hatte ich das Gefühl, dass sich zum Ende hin, dann doch mit einem Mal alles ein wenig überschlägt. Und bei dem Tempo das Helga und Nils eh schon angeschlagen haben, soll das was heißen.
Zu viel war mit einem Mal auf kleinen Raum gepackt, so mein Eindruck. So sorgfältig, wie die Geschichte aufgebaut war, hätte ich mir auch zum Ende hin, einen ebensolchen Abgang gewünscht.

Kurz gefasst: Kurzweilig und unterhaltsam erzähltes romantisches Roadmovie, das mit sympathischen Figuren erfreut und die Protagonisten, ganz zur Freude des Lesers, so richtig mit seinen Wortduellen fordert.