Rezensionen

Tinas Bewertung 05 Sterne.png

"Sehnsucht nach Zimtsternen" bietet für mich persönlich erst mal optisch gesehen, einen wahren Augenschmaus, denn ich liebe Pink und das sehr märchenhaft angehauchte Cover - ein kleiner Mädchentraum.

Eigentlich verrät der Klappentext schon sehr viel und es gibt dem wenig hinzuzufügen, außer vielleicht, dass sich so mancher Prinz, schnell mal als alte fette Kröte entpuppt! Und: Wenn man den Frosch an die Wand wirft, erscheint dann der wahre Prinz, sowie beim Froschkönig?

Katrin Koppold schreibt Bücher, die mir stets ein Wohlfühlgefühl und glücklich Seufzermomente, wo man dahin schmelzen möchte, vermitteln. Aber sie beschreibt auch Momente in ihren Büchern, die ernst sind und man glaubt, sie auch im eigenen Leben oder Umfeld finden zu können.

"Sehnsucht nach Zimtsternen" ist all das und mehr. Es ist wie Medizin, die einem zum Lachen, Lieben und Mitleiden bringt. Aber auch das Gefühl von "Ach wie schön und endlich findet das Glück seinen Gegenpart", macht es zu einem besonderen Lesegenuss, der ganz besonderen Art.

Keine Frage, nun freue ich mich schon sehr auf ihr neustes Werk "Hoffnung auf Kirschblüten", das Ende des Jahres erscheinen soll, wie sie auf ihrer Homepage verkündet, die übrigens auch sehr empfehlenswert ist!

Kurz gefasst: Manches Märchen entpuppt sich als Albtraum, wenn es den falschen Prinzen beinhaltet. Aber wenn der richtige Prinz dann doch noch auftaucht, werden Märchen wahr und es regnet Zimtsterne. Ein Roman, der wundervolle Lesemomente bereithält.

Ankes Bewertung 03 05 Sterne.png

Ich mag die Schwestern der "Sternschnuppen"-Reihe, aus der Feder der Autorin Katrin Koppold wirklich gerne, denn sie sind alle auf ihre eigene Art liebenswert überdreht. So haben mir die ersten beiden Teile der Serie wirklich gut gefallen. Dieser 3. Teil jedoch, konnte mich nicht so fesseln.

Ich bin mir nicht ganz sicher woran das genau gelegen haben mag. Denn auch Lily ist liebenswert, der Stil der Autorin wunderbar leicht und locker, sehr unterhaltsam und kurzweilig zu lesen.

Vielleicht lag es daran, dass mir irgendwie das gewisse Etwas zwischen Lilly und Jakob gefehlt hat. Ich fand, ihre sich anbahnende Beziehung, etwas leidenschaftslos erzählt und ihr fehlte eindeutig das Temperament.
Selbst bei ihren anfänglichen Kabbeleien, die geradezu dazu gemacht waren (Zimt-)Sterne am Himmel explodieren zu lassen, sprang der Funke nicht über auf mich; zumindest wirkten ihre Streitereien nicht sonderlich überzeugend.

Es könnte natürlich auch damit zusammenhängen, dass ich das Gefühl hatte, dass Jakob viel zu sehr im Hintergrund bleibt. Insbesondere da sich vermuten lässt, dass er durchaus eine Menge zu erzählen gehabt hätte.

Eine andere Qualität, so mein Empfinden beim Lesen, hatte dagegen der Teil, in dem es um Lillys Suche nach sich selbst ging. Hier fand ich die Entwicklung der Figur sehr viel intensiver dargestellt, bewegender und nachvollziehbarer.
Wobei ich ganz nebenbei auch der Meinung bin, wie Lilly, dass man eine "Sehnsucht nach Zimtsternen" durchaus auch im Sommer hegen und befriedigen kann.

Kurz gefasst: Als Teil der "Sternschnuppen"-Reihe hätte ich "Sehnsucht nach Zimtsternen" nicht missen wollen, schließlich will ich auch nichts über die weitere Entwicklung der anderen Schwestern und der Eltern der Frauen missen. Auch und um mehr über Lilly zu erfahren und an ihren Weg teilhaben zu können, hat es wirklich Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Aber allein als Liebesgeschichte, fand ich sie nicht überzeugend.