Rezensionen

Tinas Bewertung 04 05 Sterne.png

„Der Münzmeister von Köln“ ist die Fortsetzung von „Der Kaufmann von Köln“.
So konnte man bereits im 1. Teil alle beteiligten Figuren kennen und lieben lernen, deren Geschichte nun weiter erzählt wird.
Auch in „Der Münzmeister von Köln“ spielt Eckebrecht weiter eine wichtige Rolle, aber sein Lieblingsenkel Constantin hat, neben den Frauen der Familie, die meiste Aufmerksamkeit.

Die Geschichte geht spannend und fesselnd weiter. Vor allem aber empfand ich es als interessant zu lesen, wie sich die liebgewordenen Charaktere weiterentwickelt haben.

Aber auch der geschichtliche Hintergrund bleibt spannend. Es werden sehr anschaulich die politischen Verstricken der Zeit dargestellt. Da die Kirche wie immer auch hier ihre Finger im Spiel hatte, gewährt die Autorin auch einige nähere Einblicke zu den Reliquien im Kölner Dom und Friedrich Barbarossa (von 1152 bis 1190 römisch-deutscher König, sowie von 1155 bis 1190 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches).

Karina Kulbach- Fricke schreibt einfach sehr mitreißend und wunderbar facettenreich, so dass es einem nie wird langweilig beim Lesen wird. Ganz im Gegenteil, so habe ich die ganze Zeit mitgefiebert, da die Autorin immer wieder Überraschungen für ihre Figuren bereithält, die sich aber am Ende zum Guten wenden.

Wie auch schon im 1. Teil der Saga gibt es hinten im Buch eine Auflistung der beteiligten Figuren, wobei die historisch belegten Personen mit einem Stern gekennzeichnet sind.

Wer gerne Familiensagas liest ist mit diesem historischen Roman sehr gut bedient, ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung ;-)