Rezensionen

Nicoles Bewertung 03 05 Sterne.png

Liam Lockharts Familie ist verarmt. Die einzige Möglichkeit, sämtliche angehäufte Schulden zu tilgen, besteht darin, das Beastie, ein Amulett in dem vor Jahrhunderten von seiner Ahnin, Edelsteine versteckt wurden, von dem reicheren Familienzweig, der den Engländern immer beigestanden hat, zu stehlen. Doch diese Lockharts leben mittlerweile in England und so macht sich Liam auf nach London um seine rettende Mission zu erfüllen.

Dort angekommen mietet er sich ein Zimmer und lernt nach kurzer Zeit die Tochter des Vermieters, Ellen Farnsworth und ihre Tochter kennen und lieben. Ellen hat keinen leichten Stand im Hause ihres Vaters. Vor Jahren fiel sie auf einen englischen Dandy herein und nachdem er sie geschwängert hatte, ließ er sie allein mit ihrem Elend. Seitdem wird sie von ihrem Vater nur noch geduldet und er hält sie und ihre Tochter sehr kurz. Die einzige Möglichkeit dem zu entgehen, würde sich ihr bieten, wenn sie zu Geld kommen würde. Als Liam ihr von dem Beastie erzählt, beschließt sie, trotz schwerer Gewissensbisse, das Beastie an seiner Statt zu stehlen und mit ihrer Tochter zu fliehen.

Liam, der zwar ihre Beweggründe verstehen kann, doch ebenfalls gezwungen ist, das Beastie für sich zu beanspruchen, reist ihr nach um sie zu stellen. Wird er dabei Erfolg haben?

Zuerst einmal muss ich erwähnen, dass der Titel des Buches sehr irreführend ist. Dieses Buch spielt im Jahre 1816, also ist es keineswegs ein Mittelalterroman, der über Clanfehden oder spannende Schwertkämpfe berichtet, und was man normalerweise bei einem Highlanderroman erwartet. Obwohl das Buch sehr gut geschrieben ist und auch die Hauptcharaktere sympathisch dargestellt werden, hat dieses Buch leider sehr viele Längen und mir wurde sehr schnell langweilig. Was ich auch unverständlich fand, war, dass die Heldin, obwohl ihr eigentlich ihr eigentlich schon längst klar geworden sein musste, dass der Held sich in sie verliebt hat, trotzdem lieber das Beastie gestohlen hat, als sich einfach mit ihm an einen Tisch zu setzen und mit ihm über ihre Sorgen zu sprechen. Ihr mangelndes Vertrauen war zu diesem späten Zeitpunkt nicht mehr nachvollziehbar. Trotzdem ist das Buch keineswegs schlecht. Vielleicht war ich auch einfach nicht in der richtigen Stimmung für einen Regency Roman.