Rezensionen

Wildfees Bewertung 03 05 Sterne.png

England in unserer Zeit: Vampire, Feen, Kobolde, Trolle, Satyre und andere nichtmenschliche magische Wesen gehören zum Alltag und leben mit und unter den Menschen. Genny Taylor ist Sidhe und arbeitet bei Spellcrackers.com, einer Firma (und im Prinzip Detektei), die bei magischen Problemen aller Art engagiert wird. Als sie entgegen den Regeln ihrer Firma mit Vampiren zusammenarbeitet und einen Mord aufklären soll, gerät sie zwischen die Fronten: Entweder hilft sie den Fall aufzuklären und arbeitet eine alte Schuld ab oder sie verliert den Schutz und die Immunität des Hexenrates.

Wenn es nicht bereits so viele richtig gute Urban Fantasy Romane und Reihen geben würde, wäre diese neue Reihe sicherlich ein gut schmeckendes Bonbon.

Im Vergleich ist das Buch nur gutes, solides Mittelmaß und wirkt gesamt gesehen ein wenig fade. Es ist der kunterbunte Mix, den es so oder ähnlich bereits einige Male zu lesen gab und der einfach nichts wirklich Neues bietet.

Die Heldin ist tough und temperamentvoll, attraktiv, hat eine dunkle Vergangenheit und verbirgt ein Geheimnis. Sie arbeitet für eine magische Detektei, ein wilder Mix aus magischen und mythologischen Wesenheiten lebt mehr oder weniger friedlich zusammen und die kleine Prise Erotik fehlt auch nicht. Vampire spielen eine relativ große Rolle im Roman, neu und interessant ist die Beschreibung des Vampirismus, der durch eine Art Virus hervorgerufen wird und verschiedene Stadien durchläuft.

Diese Facette reicht jedoch nicht aus, den Band höher zu bewerten. Nichtsdestotrotz ist der Stil flüssig und locker und wer bisher wenig Urban Fantasy gelesen hat sollte ruhig einen Versuch wagen.