Rezensionen

Kas Bewertung 04 05 Sterne.png

CIA-Agent Damion Reece hat am 11. September alles verloren, was ihm lieb und teuer war. Umso verbissener hat er sich seitdem immer tiefer der Arbeit und dem Kampf gegen den Terrorismus verschrieben. Doch ein Auftrag öffnet ihm letztendlich auf tragische Weise endgültig die Augen und alles, was er beim CIA bisher getan hat, wird in ein korruptes, sehr erschreckendes Licht gezerrt. Sein einziges Ziel von da an: "Die Firma" zu verlassen! Doch das ist nicht so einfach getan …

Frank & Scarlette, auch "Buzz" genannt, sind unterwegs um neue begabte Mitglieder für die englische Sondereinheit "Shadow Force" zu akquirieren. So wissen sie, dass der hochbegabte Ex-CIA-Agent Damion Reece auf der Flucht vor seinem ehemaligen Arbeitgeber ist. Sie sind auch darüber informiert, dass er zum krönenden Abschluss seinen ehemaligen Chef beseitigen will, was sie zu verhindern suchen! Dabei kommt es zu spannenden, actionreichen Szenen!

Andrea Mertz hat in "Damion", dem zweiten Teil der Shadow Force-Reihe, dem Leser eine komplexe Geschichte vorgelegt, die sie lesenswert präsentiert. Natürlich treffen wir auch Charaktere aus dem ersten Teil "Raven" wieder und es werden interessante Fährten für einen Folgeband gelegt! Schließlich will man zu gerne wissen, wie es mit Frank & Kristina, der Schwester des genialen, doch psychopathischen Balakov, der auch im zweiten Teil eine tragende, böse Rolle spielt, weitergeht.

Die Beziehung zwischen Buzz und Damion wird schön in Szene gesetzt und man kann nachvollziehen, warum - vor allem für Damion - eine Beziehung auf Dauer schwer vorstellbar ist! Buzz wird durch einen Befehl von Frank, der ihr Vorgesetzter ist, vor eine folgenschwere Entscheidung gestellt! Für mich hat es jedoch einen kleinen Wehmutstropfen gegeben: Ich empfand beim Lesen manchmal, dass sich die Autorin z.B. in technischen Details verlor. Trotzdem lesenswerte 4,5 Punkte.

Kurz gefasst: Lesenswerter spannender und actionreicher "Romantic Thrill" mit paranormalen Elementen, bei dem man Lust auf mehr von der "Shadow Force" bekommt. Was nicht nur an der Geschichte, sondern auch an den Charakteren mit ihren Ecken und Kanten liegt. Was sie nur sympathisch macht.