Rezensionen

Kas Bewertung 04 05 Sterne.png

Aidan ist von Eifersucht zerfressen, denn Amber reist nach London, um dort mehr über Ihren leiblichen Vater zu erfahren. Doch in London lebt auch Charles, der einstige Freund Ambers, für den sie sehr starke Gefühle gehegt hat. Gleichzeitig wird der Sog, den die Schattenwelt auf Aidan ausübt, immer größer. Die wispernde Stimme Revenants - der nach ihm, dem Warrior ruft - wird zwingender. Nur Ambers Liebe kann ihn davor bewahren, ganz von der Schattenwelt verschlungen zu werden. Doch was soll er tun, wenn sie in London einen anderen kennenlernt. Gar ihr alte Liebe Charles wieder trifft!

Noch bevor Amber nach London aufbrechen kann, erleidet Hermit einen Herzinfarkt. Doch er warnt sie noch, dass eine dunkle Macht, ein Schwarzmagier durch ein Ritual versuchen will, das Schattentor von neuem zu öffnen. Hermit bittet Amber, sollte er sterben, die Wächterin des Schattentores zu werden, um den Revenant daran zu hindern, erneut auf der Welt sein Unwesen zu treiben.

Amber hofft mit Unterstützung von ihrer Freundin Carole mehr über ihren leiblichen Vater zu erfahren. Was sie nicht weiß ist, dass sie mit Hilfe der Fibel ihres leiblichen Vaters fähig ist, durch einen Spiegel in die Vergangenheit zu reisen. Ist die Fibel ein Wink ihres Vaters, dadurch mehr über Revenant zu erfahren? Zu verstehen, wie William MacFarlane zum Revenant wurde? Und was hat es mit dem mysteriösen Magier Myrddin auf sich, der William MacFarlanes Vertrauter und Freund ist?

Mit "Mond der Ewigkeit" hat die Autorin Elke Meyer einen würdigen Abschluss der "Monde der Finsternis"-Reihe geschrieben. Sie hat es auf ein Neues geschafft, dem Leser Gruselschauer über den Rücken zu jagen. Die Reisen Ambers in die Vergangenheit Revenants sind bildhaft dargestellt: Man lernt den freundlichen Jungen William MacFarlane kennen, der durch seine Erziehung, die er von seinem brutalen, despotischen Vaters erhalten hat, geprägt ist. Dies macht ihm den Leser gegenüber "menschlicher". Was nicht heißt, dass man dadurch sein späteres Handeln akzeptiert! Was mich positiv überraschte hat, ist, dass Amber auf mich erwachsener wirkte als in den vorherigen Teilen. Bei Teil 1 und 2 hatte ich manches Mal das Gefühl, bei Amber auf ein dickköpfiges, zickiges Wesen zustoßen. Gerne vergebe ich für "Mond der Ewigkeit" 4,5 Punkte.