Rezensionen

Ankes Bewertung 04 Sterne.png

'Der Schatz der Highlands' ist eine sehr schöne Geschichte mit stimmungsvollen Beschreibungen. Ganz besonders gut hat mir dabei gefallen wie Rebecca Michelè Landschaft und Menschen schildet und wie sorgfältig sie darauf geachtet hat, ihren Figuren keine modernen Worte, Handlungen und Denkweisen in den Mund zu legen. Dadurch vermittelt sich dem Leser das Gefühl beim Lesen wirklich eine andere Zeit zu betreten.

Obwohl die vielen detailreich aufgeführten Handlungen sich sehr schön in den ruhigen Erzählfluss der Geschichte fügen, fällt es dem Leser doch ein wenig schwer die Aufmerksamkeit zu halten.

Vielleicht trägt auch, in diesem Fall, der Ich-Stil der Geschichte seinen Anteil dazu bei. Ich gebe zu, dass ich eher überkritisch, aber nicht ablehnend, gegenüber dieser Schreibform stehe. Der Leser hat so nur die Möglichkeit die Handlung aus Sicht von Lucille zu sehen. Und wenn man sich dann mit der Figur nicht identifizieren kann, fällt es einem schwer weiterhin ausschließlich ihrer Sichtweise zu folgen, denn man möchte auch erfahren wie die anderen Protagonisten die Figur einschätzen, um vielleicht auch andere Seiten an ihr zu entdecken.