Rezensionen

Tinas Bewertung 05 Sterne.png

"Schatten über Allerby" bot für mich ein wundervolles Wiederlesen mit lieben Bekannten, wie Mabel Clarence und dem kauzigen Tierarzt Victor Daniels, sowie dem Chefinspektor Randolph Warden, der sich ungerne in der Nähe von Mabel aufhält, die ich bereits aus anderen Teilen der Serie um Mabel und Victor kenne.

Es ist der 3. Roman dieser Reihe, den ich gelesen habe und ich kann sagen, dass er wie ein Sahnebonbon runter geht. Einmal angefangen zu genießen, versinkt man schnell in der Welt von Mabel Clarence und dem Tierarzt Victor Daniels.
Kein Wunder, wie ich finde, denn Rebecca Michele schreibt britische Krimis, mit einem Wohlfühl-Charme, der mich in "Schatten über Allerby" erneut für sich eingenommen und nicht so schnell wieder losgelassen hat. Ich finde, dass der Schreibstil der Autorin sehr bildlich ist. Nicht nur Figuren und Stimmungen sind, meiner Meinung nach, sehr gut eingefangen, auch die Landschafts- oder Städtebeschreibungen sind so detailreich, dass man beim Lesen das Gefühl hat, sie vor sich zu sehen.

Besonders die herrlichen Wortduelle haben es in sich. Aber man kann auch immer wieder herzhaft lachen, wenn Mabel dem Chefinspektor Warden in sein Handwerk pfuscht und ihm zeigt, wie Polizeiarbeit richtig funktioniert.
Als Leser rätselt man dabei förmlich mit; wobei mich die Autorin immer wieder auf eine falsche Spur zu lenken wusste, was das Buch für mich zu einem besonderen Leseerlebnis machte.

Ich wünsche mir sehr, dass es noch viele weitere Begegnungen mit Mabel Clarence und Victor Daniels für mich geben wird, denn die beiden haben sich in mein Leserherz geschlichen.

Kurz gefasst: Very British und so genial, dass man sich kaum den Charme entziehen kann. Mabel Clarence und Victor Daniels sind ein Dreamteam. Zu gerne würde ich die Beiden mal treffen zu einem Tee und einem Gurkensandwich; wenn sie reale Personen wären.