Rezensionen

Susannes Bewertung 04 05 Sterne.png

Tyler Creed ist endlich nach Stillwater Springs heimgekehrt, um sich seiner Vergangenheit zu stellen und sich mit seinen Brüdern zu versöhnen.
Auch Lily Kenyon ist mit ihrer Tochter Tess nach Stillwater Springs gekommen, um ihren Vater zu pflegen. Er hatte einen Herzinfarkt erlitten. Lily möchte die Vergangenheit begraben und wieder ein gutes Verhältnis zu ihrem Vater finden. Er hatte sie als Jugendliche weggeschickt. Erst jetzt ist Lily klar, dass ihr Vater sie nur beschützen wollte.

Auf dem Weg nach Hause vom Krankenhaus treffen sie auf Tyler. Lily weiß zunächst nicht, wie sie sich Tyler gegenüber verhalten soll, aber ihre Tochter Tess ist sofort von Tyler begeistert.
Tyler und Lily verabreden sich und sofort sprühen wieder heftig die Funken zwischen ihnen. Die alte Anziehungskraft zwischen Tyler und Lily besteht immer noch. Es ist wie früher, nur dass sie jetzt ihre Leidenschaft ausleben.

Ein wunderbarer Abschluss der Trilogie um die Creed Brüder. Linda Lael Miller versteht es, den Leser von Anfang an zu fesseln. Tyler stellt sich nach und nach der Vergangenheit und söhnt sich mit Logan und Dylan aus. Wenn Not ist, sind beide Brüder für ihn da.

Auch Lily muss sich über einiges klar werden. Vor allem die Versöhnung mit ihrem Vater ist wichtig. Ihr Vater steht nun anders zu den Creed Brüdern, da diese ihm das Leben gerettet hatten.

Das Annähern der Brüder ist gut beschrieben. Sie wollen der Ranch wieder zu altem Glanz verhelfen. Auch die Zusammenkünfte der ganzen Creed Familie fand ich toll beschrieben. Die ganze Familie macht Spaß. Amüsant fand ich auch, dass ebenso Tyler wie auch seine Brüder einen einsamen und streunenden Hund in ihre Familie aufgenommen haben. Da sind ja nun einige beieinander. Durch die Kinder kommt manch komische Situation zustande.

Wenn es darauf ankommt, hält die Familie fest zusammen und jeder steht für jeden ein. Ich für meinen Teil habe die Familie Creed ins Herz geschlossen.

Kurz gefasst: Eine wunderbare und empfehlenswerte Liebesromanunterhaltung mit Westernfeeling.

Ankes Bewertung 05 Sterne.png

Beim Lesen von Linda Lael Millers zeitgenössischen Romanen stellt sich bei mir stets ein wohliges Gefühl der Zufriedenheit ein. Denn in ihren Büchern erfüllt sich der Traum von einer harmonischen Großfamilie, die nach langen Jahren und heftigen Streitereien, nun erwachsen geworden, wieder zueinander finden. Dieses Grundthema würzt die Autorin mit einer ordentlichen Prise Heimat- und Cowboyromantik, dessen Sog man sich praktisch nicht entziehen kann.
Genauso erging es mir auch bei "Heiß wie der Sommer".

Linda Lael Miller hat sich in mein Leserherz geschrieben und kann nun praktisch nichts mehr falsch machen. Das erklärt auch warum ich nicht einen Moment daran dachte genervt das Buch beiseite zu legen, als die Autorin ihre Protagonistin durch einen wahren Orgasmus-Marathon schickt, der beginnt, kaum dass Held und Heldin aufeinander treffen. Einer anderen weniger geliebten Autorin hätte ich das vielleicht nicht durch gehen lassen. ;-)

Ganz besondere und höchst amüsante Momente erhält "Heiß wie der Sommer" durch Davie, einen vernachlässigten Jugendlichen den die Hauptfigur Tyler bei sich aufnimmt. Dessen schlagfertiges, manchmal vorlautes, Mundwerk, wann immer er mit Tyler um Taschengeld oder Satellitenempfang für den Fernseher verhandelt, hat mich mehr als einmal laut heraus lachen lassen. Aber auch die Tochter der Hauptprotagonistin Lily Tess ist herzallerliebst und tut, wie Davie, mit ihrem "Kindermund (amüsante) Wahrheit kund".

Kurz gefasst: Rancher, Rinder und Rodeos - Linda Lael Miller versteht es einfach ihren Leser romantische "Wild West"-Unterhaltung zu bieten.