Rezensionen

Ankes Bewertung 03 05 Sterne.png

Auch wenn mir Linda Lael Miller's Stil in diesem paranormalen Roman nicht so sehr zusagt, habe ich das Buch, fasziniert vom Vampir-Genre (mein erstes Buch aus diesem Genre), doch an einem Stück verschlungen.

Für heutige Leser kommt das Buch vielleicht ein wenig verstaubt und altmodisch daher, Linda Lael Millers Vampir Serie kann aber durchaus zu den Klassiker des paranoramlen Liebesromangenres gezählt werden und aus diesem Grunde wert gelesen zu werden.

Für alle die Vampire mögen oder ins Genre einsteigen wollen!

Nicoles Bewertung 04 Sterne.png

Aidan Tremayne ist ein unglücklicher Vampir und verabscheut sein Dasein. Alles würde er dafür geben, wieder menschlich zu werden! Besonders als er eines Tages Neely begegnet. Eine Frau, die ihn über alle Maßen fasziniert und in an den Rand seiner äußeren, sexuellen Beherrschung treibt.

Doch trotz seiner anfänglichen Gegenwehr verlieben sich beide ineinander. Ab diesem Zeitpunkt versucht Aidan noch fieberhafter eine Lösung zu finden, wie er dem Vampirdasein entfliehen kann, denn er würde alles für eine Zukunft mit Neely geben. Doch die Vampirkönigin Lisette versucht zunächst seine Pläne zu durchkreuzen.

Unverständlich ist sein Verhalten auch für Maeve, Aidans Zwillingsschwester und ebenfalls Vampirin und Valerian, dem düsteren Vampir und Freund der Beiden. Maeve und Valerian sehen ihr vampirisches Dasein als eine Art Passion und würden es um nichts in der Welt eintauschen wollen.

Auch Neely ist nachdem sie die wahre Identität Aidans erfährt zunächst hin und hergerissen, doch ihre gemeinsame Leidenschaft und Liebe scheint alle Hindernisse überwinden zu können. Doch wie kann ihre Liebe eine Zukunft haben, wenn Aidan niemals wieder menschlich werden kann...

Obwohl ich nicht so gerne paranormale Liebesromane mit Vampirplot mag, habe ich bei der Serie von Linda Lael Miller doch eine Ausnahme gemacht, weil mir die historischen Liebesromane der Autorin immer sehr gut gefallen haben.

Auch dieser Roman lässt sich flüssig lesen und die Figur des Hauptakteurs Aidan erinnerte mich stark an die Figur des Louis in „Interview mit einem Vampir“, der ebenfalls sein Vampirdasein verabscheute, nachdem ihn Lestat zum Vampir gemacht hatte.

Aidan ist ein sehr sensibler Charakter und obwohl er zunächst Mauern um sich gebaut hat und die Gefühle für Neely abblockt, schafft sie es doch, diese Mauern durch ihre Liebe langsam einzureißen. Doch diese Liebe lässt ihn nur noch verzweifelter werden, weil er zunächst nicht an einen Ausweg aus seinem Vampirsein glauben kann und Angst hat, er könne sich eines Tages auch an Neely vergehen und ihr Blut aussaugen. All diese Konflikte die aus der Liebesgeschichte zwischen den beiden entstehen, sind interessant und einfühlsam von der Autorin beschrieben und birgt ein echtes Lesevergnügen.

Wer jedoch einen richtig „blutigen“ Vampirroman erwartet, der sollte vielleicht eher zu einem anderen Buch greifen. Dafür ist dieser Roman eher für Neueinsteiger, die bisher noch keine Vampirromances gelesen haben, geeignet.

In diesem ersten Teil werden auch schon die beiden Hauptfiguren des zweiten und dritten Teils mit eingeführt. Maeve und Valerian.