Rezensionen

Ankes Bewertung 04 05 Sterne.png

Cheyenne Bridges bekommt den Auftrag nach Indian Rock zu fahren und dort dafür zu sorgen, dass Jesse McKettrick Land verkauft, damit die Firma Meerland, für die Cheyenne arbeitet, dort Appartement Häuser errichten kann.

In mehrfacher Hinsicht erledigt Cheyenne diese Aufgabe mehr als wiederwillig. Zum einen wollte sie eigentlich nie in ihre Heimatstadt Indian Rock zurückkehren und zum anderen ist da Jesse, in den sie seit Kindertagen verliebt ist und der sie nie wirklich bemerkt hat.

Aber Jesse hat keineswegs vor, jenes Stück Land an Meerland abzutreten, da es ihm viel wichtiger ist, die einmalige Landschaft zu erhalten, als dort einen Golfplatz nebst Wohnanlage zu ertragen. Als reicher Profi-Pokerspieler reizt ihn auch das angebotene Geld nicht. Die Einzige die ihn wirklich lockt ist Cheyenne…..

Ganz zu Beginn meiner Liebesromanleser- Karriere habe ich einige Bücher der Autorin verschlungen. Da aber so viel mehr Lesestoff gelockt hat, habe ich dann irgendwann die Bücher von Linda Lael Miller völlig aus den Augen verloren.
Umso gespannter war ich nun auf den ersten Teil der von Mira veröffentlichten „McKettricks Men“ Trilogie (Teil 2 und 3 folgen im Juli 09, bzw. im Sep. 09).

Ich hatte erst ein paar Seiten gelesen, da wusste ich bereits, dass ich mich ohne weitere Bedenken den begeisterten Stimmen der Originalleser anschließen kann.
„So frei wie der Himmel“ ist beste Liebesromanunterhaltung und uneingeschränkt zu empfehlen.
Und mehr noch: Kaum fertig gelesen hat es bei mir, den Wunsch nach vielen weiteren Übersetzungen der „McKettrick“ oder auch der „Montana Creed“ Bücher geweckt und ich kann nur hoffen, dass der Mira Verlag meine Bitten erhört und weitere Bücher veröffentlicht. ;-)

Die Figuren und erst die McKettrick Männer sind einfach zum Verlieben, sind sympathisch und lebendig beschrieben und das „McKentrick Land“ erweckt im Leser schnell den Wunsch selbst einmal dort leben zu wollen, Pferde zu züchten, Rodeos zu besuchen und das Pokern zu erlernen.

Vielleicht mag es Leser geben, denen der Plot ein bisschen zu konstruiert und ein wenig über das Knie gebrochen vorkommen mag; aber auch wenn mir dieser kritische Gedanke kurz durch den Kopf ging, so möchte ich ihn doch nicht weiter ausführen, da ich mich, um Kritik anzubringen, einfach zu sehr beim Lesen unterhalten habe.
Dabei waren es besonders die Szenen, in denen sich die Damenrunde im Poker geübt hat, mit denen ich mich köstlich amüsiert habe. An diese Stellen präsentiert Linda Lael Miller ein wirklich komisches Talent, das ich ihr, wie ich zugeben muss, gar nicht zugetraut hätte. ;-)

Kurz gefasst: Genussvolle Liebesroman Unterhaltung, die ich gerne weiterempfehle.