Rezensionen

Schnees Bewertung 04 05 Sterne.png

Mir hat der Roman ganz gut gefallen, dennoch fand ich den ersten Teil sehr viel besser. Die Handlung ging nicht wirklich gut voran und der Leser muss immer noch auf zu viele Einzelheiten warten.

Der Schreibstil der Autorin ist der größte Pluspunkt der Buches, vermutlich könnte sie auch Waschanleitungen unterhaltsam schreiben und ich würde es lesen wollen. ;-)

Mac ist sympathisch, aber sie geht mir auf die Nerven wenn sie ihren blonden Haaren und ihren bonbonfarbenem Klamotten hinterher weint. Obwohl ich wirklich ein Herz für "Tussis" habe, ist mir Mac doch zu viel des Guten. Soll sie doch froh darüber sein, sich weiterentwickelt zu haben. Wäre sie so geblieben wie früher, dann hätten wir eine (Entschuldigung!) dümmliche Blondine mit Farbenblindheit als Heldin- und das will doch nun wirklich keiner?! Nein, die taffe Mac mit kleinen weiblichen Zickigkeiten ist mir da allemal lieber und sympathischer.

Insgesamt ein schöner Nachfolger, der mit den Highlandbüchern der Autorin aber leider nicht ganz mithalten kann.

Kathis Bewertung 05 Sterne.png

Wieder entführt Karen Marie Moning ihre Leser in eine Welt voller Feenwesen und Sidhe-Seherinnen. Wie schon im ersten Teil der Reihe, fiebert der Leser in jeder Zeile des Buches an der Seite von Mac mit, die auf der Suche nach dem Sinsar Dubh in so manch brenzlige Situationen kommt. Und dann ist da auch noch Jericho Barrons, der Buchhändler. Aber er ist mehr als das. Doch was genau, vermag Mac nicht zu sagen. Männliche Sidhe-Seher gibt es jedenfalls nicht.

Das schon im Klappentext des ersten Teils („Im Bann des Vampirs“) angekündigte „gewaltige Funken“ zwischen den beiden Hauptfiguren, kann man in diesem Band endlich erleben. Der Leser spürt förmlich die Spannungen und die erotische Anziehungskraft in den Wortgefechten und bei jeder Berührung der beiden. Auch sorgen diese schlagfertigen Unterhaltungen wieder durchaus für Lacher.

Düsterer und erschreckender als der erste Teil – spannender und unvorhersehbarer – überzeugt Moning mit „Im Reich des Vampirs“. Ihr lebhafter Schreibstil und die Erzählperspektive tun das Übrige, um den Leser ganz in das Buch hinein zu ziehen. Die Story ist einmalig konstruiert und lässt auch für die Folgebände wieder offene Fragen und lässt Raum für Fantasie und Grübeleien.

Anders als der Titel „Im Bann des Vampirs“, ergibt „Im Reich des Vampirs“ auch durchaus einen Sinn – aber das nur als Andeutung, ich will schließlich nicht zu viel vom Inhalt verraten.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von www.cultural-noise.de.