Rezensionen

Kas Bewertung 03 Sterne.png

Immer wenn Brenna träumt, träumt sie von ihrem Krieger und der erotischen Spannung, die zwischen ihnen herrscht. So auch in der Nacht, als ein Blutmagier das Schloss des Königspaares von Elden, Brennas Eltern, unter seine Herrschaft bringt und Königin und König tötet!

Ihrer Erinnerungen beraubt, findet sich Brenna plötzlich im Land der Krieger von Ursa. Osborn, der Krieger ihrer Träume, ist der letzte der Krieger von Ursa. Als Brenna und Osborn mehr oder weniger übereinander stolpern, erkennen sie sich aus ihren Träumen. Denn auch Osborn hat von Brenna geträumt. Die erotische Spannung ist nunmehr richtiggehend greifbar zwischen den beiden.

Allmählich kommen Brennas Erinnerungen zurück, doch sie scheut sich, diese Osborn mitzuteilen. Gibt Osborn schließlich dem verstorbenen Königspaar von Elden die Schuld am Tod seiner Leute. Doch Brenna bringt ihn dazu, ihr zu helfen, obwohl sein bis dato wichtigstes Augenmerkt auf der Erziehung und dem Schutz seiner beiden jüngeren Brüder lag.

Bei "Traumprinzessin" dachte ich so manches Mal: ich bin im Märchen. Doch im Zusammenhang mit der stetig präsenten Magie und den paranormalen Elementen, war es mir zu viel des Guten, auch wenn sich das in Bezug auf ein Buch, das dem paranormalen Genre zugeordnet werden kann, seltsam anhört. Was jedoch sehr schön beschrieben war, ist die erotische Spannung zwischen dem Heldenpaar. Ein sinnlicher Funkenregen, der auf den Leser nieder geht. Sehr vermisst dagegen habe ich den konkreten Zusammenhang zwischen "Die Traumprinzessin" und "Der Vampirprinz". Die Teile sind von der Reihenfolge her, absolut austauschbar. Letztendlich vergebe ich 3 Lesepunkte für "Die Traumprinzessin".

Kurz gefasst: Vollgepflastert mit Märchen, Magie, Mythologie. Für meinen Geschmack ein bisschen zu viel des Guten.