Rezensionen

Tinas Bewertung 05 Sterne.png

Zunächst noch eine kleine Ergänzung zum Klappentext:
Ellen lebt ein Leben nach den Vorstellungen ihrer Mutter. Sie ist sehr angepasst und artig, selbst ihr Verlobter William, ist genau so, wie es Frau Mama gern hat.
Doch im Stillen träumt Ellen von einer Schriftstellerkarriere und einem Leben mit einem Partner, den sie von ganzem Herzen liebt und den sie akzeptieren kann.

Conor Macausland ist der Witwer. Seine Kinder Finbar und Ida, werden von Daphne Conors Mutter erzogen. Seine verstorbene Frau Caitin, war eine sehr schöne Frau, die alle Männer in den Bann zog, dabei aber auch gerne mal die Grenzen ausgelotet hat.
Conor hingegen scheint ernsthaft und verschlossen zu sein.

Dylan Murphy, ist ein alter Bekannter von Ellens Mutter Madeline, der so einiges zu erzählen hat. Er nennt Ellen immer "Ellen Oleska", eine Figur aus dem Buch "Zeit der Unschuld", was das Ganze genau bedeutet und warum, erfährt man später in der Geschichte.

"Sturmküste" hat mich zunächst wegen seines Covers verzaubert, aber auch der Klappentext wusste mich danach zu verlocken.

Santa Montefiore hat einen Roman geschrieben, der flüssig zu lesen ist und nebenbei zum Träumen und darin Versinken einlädt. Beim Lesen merkt man gar nicht, wie die Zeit vergeht.
Es ist eine Geschichte in der gelacht und geliebt, aber auch ein Rätsel aufzulösen ist. Denn das Buch ist fast einem Puzzle gleich. So rätselt man mit, wie alles zusammen passt oder wer zu wem gehört und vor allem was geschehen ist.
Ich fand es unheimlich spannend zu lesen, wie sich nach und nach alles zusammen setzt und man nebenbei auch mehr über Caitlin, Ellens Familie, Tante Peg und über viele andere mehr erfährt und die Geheimnisse letztendlich ans Tageslicht kommen.

Am Ende des Buches ist man traurig, dass es zu Ende ist, aber auch glücklich über seinen Ausgang. Die Geschichte hat eindeutig das "gewisse Etwas" und wer Irland und seine Mythen liebt, wird an diesem Buch seine wahre Freude haben. Mich hat es nicht so schnell wieder losgelassen und mir einiges an Fernweh nach Irland beschert.

Kurz gefasst: "Eigenwillige Charaktere sind selten, man sollte froh sein, wenn man welche kennenlernt. So viele Menschen sind einfach nur gewöhnlich, wie Brotsoße ohne Salz". Genauso wie dieses Zitat aus dem Buch sind auch die Menschen denen Ellen und Conor begegnen. Einige sind rau, wie Irland und andere stürmisch wie die See, aber eines sind sie alle, liebenswert - und es macht einfach gute Laune sie kennenzulernen. Leseempfehlung!