Rezensionen

Nicoles Bewertung 04 05 Sterne.png

Sir Blaidd bekommt die Order seines Königs, nach Throckton Castle zu reisen, da der Besitzer der Burg heimlich aufgerüstet hat und Gerüchte über angeblichen Verrat aufgekommen sind. So macht sich der Ritter auf den Weg und dort angekommen, wird er am Tor gleich von einer schlagfertigen, jedoch hinkenden Frau empfangen, die sich einen Spaß daraus zu machen scheint, ihn zu verspotten. Zähneknirschend begibt er sich nach seiner Ankunft zum Burgherren und dessen schöner Tochter Laelia. Doch seltsamerweise sitzt die unverschämte Frau vom Tor bei der Familie und es stellt sich heraus, dass sie auch eine Schwester Laelias ist.

Nachdem sich Blaidd mit Lady Rebecca unterhalten hat, stellt er fest, dass sie ihn viel mehr reizt, als die bildschöne, aber langweilige Laelia. Doch er muss gute Miene zum bösen Spiel machen- schließlich soll er für seinen König auskundschaften, ob der Burgherr tatsächlich ein Verräter ist. Und so deutet Blaidd an, Laelia den Hof machen zu wollen. In der Zeit, die Sir Blaidd auf der Burg verbringt, lernt er Rebecca immer besser kennen und verliebt sich schließlich in sie. Auch Rebecca hat ihr Herz an ihn verloren, doch sie traut sich nicht, jemanden davon zu erzählen, denn es scheint, dass Laelia ebenfalls verliebt in Sir Blaidd ist.

Eines Tages jedoch erscheint ein weiterer Bewerber um Laelias Hand in der Burg. Es ist ein skandinavischer Prinz, doch statt Laelias Hand, soll er Rebeccas bekommen. Wird Sir Blaidd das zulassen und was treibt der Burgherr für ein Spiel mit den beiden Schwestern. Ist er wirklich ein Verräter? Nun, das müsst Ihr schon selber erfahren, indem ihr den Roman lest. ;-)

Ich habe nun schon drei oder vier Romane von Margaret Moore gelesen und bisher waren sie auch alle sehr nett geschrieben. Sie sind zwar keine echten "Keeper", doch trotzdem entwickeln sie ihren eigenen Charme und Moore Romane sind sehr empfehlenswert für einen gemütlichen Leseabend. Gut fand ich in diesem Roman, dass die Heldin des Buches, keine Überfrau, sondern eine durchschnittlich aussehende, mit einem Makel (Hinken) behaftete Frau war. Solche Heldinnen und Helden wünsche ich mir mehr, denn makellose, wunderschöne Menschen wirken auf Dauer dann doch etwas langweilig. ;-)