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Wildfees Bewertung

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Mit der "Krieger der Königin" - Reihe befindet sich meiner Ansicht nach derzeit einer der innovativsten Romantasy Serien auf dem Markt. McDonald erfindet ihre Welt glücklicherweise immer wieder neu und findet Facetten, die man vorher noch nicht einmal erahnen konnte.
Wer würde in einem Fantasyroman denn schon etwas von künstlicher Befruchtung erwarten? Ok, die Art und Weise sei hier nicht verraten, aber dieser Handlungsstrang um Solie und Hedu ist richtig gelungen.

Zu meiner Freude spielt der dritte Band der Reihe im Tal der Sylphen und beleuchtet die Beziehungen der vorangegangen Bände näher und intensiver. Man erfährt viel über die jeweiligen Paare, u.a. eben auch, wie Hedu seiner Königin ihren Kinderwunsch erfüllt, die Probleme vor die sich Lizzy und Ril gestellt haben und nicht zuletzt spielt die Gefahr, die über der Ruhe und dem Frieden im Tal schwebt, eine große Rolle.

Der Stil ist wie gewohnt flüssig und mitreißend, die Übersetzung ist gelungen (ich habe das Original vor einiger Zeit schon gelesen) und insgesamt lässt sich praktisch kein Haar in der (Buchstaben-)Suppe finden. Der Roman lässt sich zudem relativ leicht ohne Vorkenntnisse der beiden Bände vorher lesen, wer also jetzt erst einsteigen möchte, kann das durchaus versuchen. Allerdings ist es in meinen Augen interessanter, die Vorgeschichten zu kennen, da erst dadurch die jeweiligen Charakterentwicklungen besser verstanden werden. Und nicht zuletzt merkt man auch deutlich, das sich der Stil und die Charakterfindung der Autorin erneut verbessert haben.

Kurz gefasst: Unbedingt lesen, wer mal etwas andere romantische Fantasy mag!


Schattenmacht

L.J. McDonald

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Originaltitel: The Queen of the Sylphs
Verlag: Droemer/Knaur
ISBN: 978-3426509487
Erscheinungsdatum: August 2012
Genre: Fantasy

Teil einer Serie: Sylph Serie

Klappentext

Mitten in einer kargen Einöde ist das blühende Reich Sylphental entstanden. Doch das junge Land unter der Führung der mutigen Königin Solie und ihren magischen Kriegern wird von den Nachbarreichen nicht anerkannt. Besonders die Königin hat viele Feinde … und ihre Feinde haben viele talentierte Attentäter!

Quelle: Droemer/Knaur

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