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Tinas Bewertung

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Sylvie ist das „Aschenputtel“ der Familie; sie ist für alle da und opfert sich auf, bis ihr Bruder Sebastian sie auf andere Gedanken bringt und ihr ganz neue Möglichkeiten durch eine „Schatzsuche“ aufzeigt.
Eine solche „Schatzsuche“ haben die Beiden schon als Kinder veranstaltet, wenn sie sich ablenken wollten. Aber heute als Erwachsene bringt eine solche Erfahrung so viel mehr mit sich und zeigt vor allem Sylvie viele neue Einblicke.

„Aschenputtel“ trifft es für Sylvie ziemlich genau. Und genau wie im Märchen gibt es auch eine gute Fee, die in diesem Fall in Form von Sylvies Bruder erscheint. Der holt sie aus ihrem bisherigen Leben heraus und zeigt ihr was das Leben sonst noch zu bieten hat.

Als Leser erfährt man sehr genau wie Sylvie hin und her gerissen ist, aber auch wie sie erkennt was sie verpasst hat und was ihrem Leben eigentlich fehlt. Ihre Erkenntnis geht sogar so weit, dass sie erkennt, was sie für sich selbst eigentlich möchte!

„Liebe zu Verschenken“ ist ein eher kleines Büchlein, das aber sehr liebevoll und wirklich fesselnd geschrieben ist. Ich zumindest konnte das Buch nicht aus der Hand legen, bevor ich nicht wusste wie sich Sylvie entscheiden wird. ;-)

Monica McInerney schreibt gewohnt flüssig und mit sehr viel Gefühl. Als Leser ist man mittendrin im Geschehen, da vor allem die Figuren wie aus dem realen Leben erscheinen.
Wer gerne Familiengeschichten und ein Buch mit ein wenig Romantik mag, für den ist „Liebe zu Verschenken“ ein Muss.

Ein leider etwas dünnes Buch, das aber mit einer sehr gefühlvollen Geschichte aufwartet, die man nicht so schnell vergisst ;-)


Liebe zu verschenken

Monica McInerney

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Originaltitel: Odd One Out
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-46933-8
Erscheinungsdatum: November 2009
Genre: Contemporary

Klappentext

Eine wunderbare, gefühlvolle und fesselnde Geschichte

Sylvie hat eine illustre Familie: Ihre Mutter ist Künstlerin, ihr Vater Poet, ihre Schwestern und ihr Bruder sind Designer. Nur Sylvie wurde nicht von der Muse geküsst und arbeitet als »Mädchen für alles« im Atelier ihrer Schwestern. Ein Tapetenwechsel muss her. Also lässt Sylvie alles stehen und liegen und besucht ihren Bruder in Melbourne, der ein ausgefallenes Kontrastprogramm für sie zusammengestellt hat. Und tatsächlich dauert es nicht lange, bis Sylvie einen außergewöhnlichen Mann kennenlernt...

Quelle: Goldmann

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