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Simones Bewertung

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Der Chick lit „Aschenpummel“ ist nach dem typischen Muster eines Frauenromans a la Bridget Jones gestrickt. Die Hauptfigur Teddy ist unzufrieden mit ihrer Figur und ihrem Leben generell, sowohl privat als auch im Job sieht es nicht sonderlich rosig für sie aus.

Ihr einziger Lichtblick ist der „Pirat“, so nennt sie ihren Schwarm, der als Buchhändler arbeitet. Teddy hat viele Tagträumereien und will mit ihm zusammen zu sein, tritt aber zunächst ins Fettnäpfchen…

Das Muster und die Hauptfigur des Romans sind typisch „gestrickt“, wie bei einem klassischen Frauenroman. Viel Überraschendes passiert nicht, es wird allerdings solide Unterhaltung geboten. Der Schreibstil lässt sich recht flüssig lesen und ist recht abwechslungsreich.

Die Hauptfigur Teddy fand ich leider an einigen Stellen sehr naiv und hektisch, meiner Meinung nach wirkte das nicht authentisch, sondern ein bisschen wie das Klischee einer typischen Chick-lit-Prota.
Die Heldin machte einen recht oberflächlichen Eindruck auf mich und im Gegensatz zu „Bridget Jones“ hat mir der humorvolle und ein wenig anrührende Aspekt bei der Figur gefehlt. Das hat es mir beim Lesen ein wenig schwer gemacht, mit der Protagonistin und ihren Erlebnissen mitzufühlen.

Kurz gefasst: Nette Frauenunterhaltung für zwischendurch, die nach dem Schema eines gängigen Frauenromans gestrickt ist.


Aschenpummel

Nora Miedler

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Originaltitel: ----
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3548283425
Erscheinungsdatum: Februar 2012
Genre: Contemporary

Klappentext

Kein Fettnäpfchen ist so klein, dass Teddy Kis es nicht mit schlafwandlerischer Sicherheit finden würde. Das ist leider auch schon das einzige, was derzeit bei ihr klappt. Ansonsten läuft es gerade nicht so gut: die Mutter eine Tyrannin, die Schwester eine Traumfrau mit Doktortitel, der Job eine Zumutung und von Figurproblemen fangen wir lieber gar nicht erst an. Teddy fühlt sich zu dick, zu doof, zu ungeliebt. Aber es gibt einen Lichtblick: den Pirat und Buchhändler von gegenüber, ihre heimliche Liebe! Und auf einmal ist Teddy wild entschlossen, sich ihren Teil vom Glück zu nehmen, komme, was wolle. Selbstmitleid war gestern, Tussis, zieht euch warm an, jetzt kommt Teddy Kis!

Quelle: Ullstein

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