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Elenas Bewertung

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In Gavrael McIllioch Blutlinie sind alle männlichen Nachkommen Berseker – Krieger des Gottes Odin mit übernatürlichen Kräften. Bei Kämpfen glaubt der junge Gavrael seinen Vater zu beobachten, wie dieser im Blutrausch seine Mutter tötet. Auch er spürt dort erstmals den Berserker in sich, vernichtet selbst mehrere Feinde und verlässt sein zerstörtes Dorf ohne jemals zurückblicken zu wollen. Von diesem Tag an nennt er sich Grimm und bekämpft das verhasste Monster in sich.

Erwachsen und in sein Schicksal ergeben, lebt er mittlerweile zurückgezogen, als ihn ein Brief der St. Clairs erreicht, indem Grimm gebeten wird, zu kommen. Die Familie hat ihn damals aufgenommen und er fühlt sich ihnen verpflichtet. Allerdings handelt es sich um einen Trick seines damaligen Ziehvaters, der seine Tochter Jillian verheiratet sehen möchte und um ihre tiefe Liebe zu Grimm, seit frühester Jugend, weiß. Grimm will Jillian nur vor drohender Gefahr beschützen, kann sich seiner Gefühle für diese Frau aber nicht lange erwehren. Um sie auch vor dem Berserker zu schützen, tut er daher einiges, um sich bei ihr unbeliebt zu machen.

Jillian ist allerdings keine Frau, die sich so leicht abschrecken lässt und versucht alles um den geliebten Mann für sich zu gewinnen – dass er ein Berserker ist weiß sie allerdings nicht…..

Hier das erhoffte Wiedersehen mit Grimm, der schon als Nebencharakter in „Zauber der Begierde“ für mich sehr interessant war – ein „Tortured Hero“ ganz nach meinem Geschmack. Jillian fand ich als weibliches Gegenstück fabelhaft gewählt – sie bildet einfach in ihrer Art einen wunderbaren Kontrast zu Grimms düsterer Stimmung und spiegelt in ihrem Wesen seine Sehnsüchte wieder – genau so eine Frau wünscht man ihm, um seine Wunden zu heilen.

Der Roman hat eigentlich einen Helden mit recht trauriger Geschichte, trotzdem kommt man nicht aus den Schmunzeln raus – einfach wunderbar humorvoll, vor allem die Wortgefechte, die sich beide Helden in ihrer Hassliebe liefern.

Auch die Entwicklung des Romans hat mein Leserherz absolut befriedigt. Der Held bekommt zurück , was ihm zusteht und einige Unklarheiten wurden sehr rührend bereinigt.

Das Finale , in dem sich zeigt, ob Jillian stark genug ist, um einen Berserker zu zähmen war einfach nur total herrlich kitschig – ich habe diese Stelle sogar direkt zweimal gelesen, weil es so schön war.

Eine wirklich schöne Geschichte zum Träumen, Übertreibungen und Kitsch gehören hier dazu, also nicht denken nur genießen ;-)!


Monalous Bewertung

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Grimm Roderick ist eigentlich Gavrael McIllioch. Doch scheinbar niemand kennt sein Geheimnis, denn er ist ein Berserker, ein Untier im menschlichen Körper. Nur der Geruch des Blutes schon lässt in ihm die Berserker-Wut spüren, die ihn zu einem fast unverwundbaren Krieger machen. Vor 15 Jahren hat er seine Heimat Tuluth verlassen, weil er glaubte, sein Vater hätte seine Mutter getötet und Tuluth wäre inzwischen eine verlassene Ruine.

Jillian St. Clair ist schon lange im heiratsfähigen Alter. Nur mit List hat ihr Vater Gibraltar St. Clair drei Freier auf sein Schloss geladen, während er mit seiner Frau zur Taufe des Enkels ist. Quinn de Moncreiffe und Ramsay Logan sind als ehrenwerte Freier ausgewählt - und Grimm Roderick, den Gibraltar einst ein Heim gab und ihm Unterschlupf, Nahrung und Familie gab, eher er weiterziehen musste. Jillian ist empört über das absurde Verhalten ihres Vaters, als sie sich jedoch an Grimm's Anwesendheit gewöhnt hat, kann sie nicht anders als ihn glühend verehren und versuchen, seinen rauen Panzer zu durchbrechen.

Und tatsächlich schafft sie es: Sie wird seine Geliebte und Grimm glüht vor Leidenschaft. Doch er kann es ihr nicht sagen, das er ein Berserker ist und als er wiederum Gefahr in seiner Nähe spürt, flüchtet er erneut, um Jillian zu schützen.

Aber Jillian ist nicht bereit, diesen Mann aufzugeben.

Mein Fazit: Wow ... ein Buch, das mich von Anfang an fesselte. Ich las in den Pausen, in der Bahn und abends, bis die Erschöpfung mich übermannte. Leider waren viele Pflichten zu erfüllen, sonst wäre ich schon länger früher damit fertig gewesen.
Die Autorin hat es verstanden, die Protagonisten geschickt zu lenken. Auch wenn es eine gewisse Vorhersehbarkeit hatte, so tat es dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Im Gegenteil, man fieberte der Liebe geradezu mit und bis zum Schluss ist es offen, ob Vater und Sohn sich wirklich versöhnen. Ein Buch für Herzschmerz, Legenden und Mythen. Man sollte sich dieses Werk voller Phantasie und Erotik nicht entgehen lassen. Und zuweilen brach ich in lautes Gelächter aus. Klasse!

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Monalous kleinem Bücherforum.


Das Herz des Highlanders

Karen Marie Moning

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Originaltitel: To Tame a Highland Warrior
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3548251912
Erscheinungsdatum: Mai 2001
Genre: Historischer Liebesroman

Teil einer Serie: Highlander

Klappentext

Sein Clan besitzt übernatürliche Kräfte, doch der Krieger Gavrael McIllioch wird vom dunklen Schicksal seiner Vorfahren verfolgt. Mit allen Mitteln versucht er, sich und seine Leute vor den bösen Mächten zu schützen. Doch dann soll seine große Liebe, die wunderschöne Jillian St. Clair, an einen Fremden verheiratet werden. Gavrael muss sich entscheiden - zwischen der Sicherheit seines Clans und der Übermacht einer einzigartigen Liebe.

Quelle: Ullstein

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