Rezensionen.jpg

Nicoles Bewertung

Bewertung_04.jpg

Christine Bell ist Autorin und nimmt dankbar das Angebot eines Bekannten an, ihren Roman auf dem Lande weiterschreiben zu können, ganz ohne Ablenkungen und Stress von außen. Womit sie nicht rechnet, ist, dass ihre Nachbarn äußerst neugierig sind und sie nach allen Regeln der Kunst ausfragen. Doch ein Nachbar ist völlig anders- Mr. Heddingfield gibt sich äußerst mürrisch
und sehr besorgt um seine Katze Isabelle. Um so mehr überrascht es sie eines Nachts, dass das kuschelige Haustier von ihrem Nachbarn "einbricht", um Christines gutgefüllten Kühlschrank zu plündern. Am anderen Morgen bringt sie die Katze zurück, doch Mr. Heddingfield bestreitet plötzlich dass Isabelle sein Tier ist. Stattdessen drückt er der verdutzten Christine ein Herzmittel für Katzen in die Hand und wirft ihr die Tür vor der Nase zu.

Beim Weggehen nimmt sie Wortfetzen eines Streitgespräches zwischen ihrem Nachbarn und einem anderen Mann wahr, misst dem jedoch nicht so viel Bedeutung zu. Zwar beobachtet sie diesen Unbekannten, wie er nach einer Weile aus dem Haus kommt, entscheidet sich jedoch dagegen nun nochmals bei ihrem Nachbarn vorstellig zu werden.

Doch das wird sie bitter bereuen, denn nur wenig später ,muß sie erfahren dass Mr. Heddingfield tot in seiner Wohnung gelegen hat. Der dazukommende, ziemlich ältliche und senile Arzt glaubt wie auch der Polizist des Ortes an einen Unfall. Christine vermutet jedoch, dass Mr. Heddingfield ermordet wurde. Doch wie kann sie ihre Vermutung nur beweisen. Keiner im Dorf will ihr Glauben schenken- mehr noch, als sie der Polizei das Autkokennzeichen des vermeintlichen Täters mitteilt, wenden sich plötzlich alle gegen sie- der Inhaber ist nämlich der Besitzer der hiesigen Molkerei, die allen Dörflern Arbeit und Einkommen sichert.

Als auch noch ihre Freundin schwer verletzt wird, die sich in der Molkerei eingeschlichen hat, um etwas herauszufinden, handelt Christine und schmiedet mit einem attraktiven Polizisten, der undercover arbeitet und ihr Herz höher schlägen lässt einen Plan um den Fall zu lösen- doch dann geschieht noch ein weiterer Mord...

"Die Nacht der Roten Katze" dürfte ein Roman für alle diejenigen Leser sein, die englische Häkelkrimis und Katzen lieben.

Ein wenig verwirrt war ich, als ich den Originaltitel des Buches suchte. Zwar findet sich eine Kurzvita der Autorin auf der ersten Seite des Romans, nach der sie in England lebt, doch wirft man einen Blick auf die letzte Seite des Romans scheint es fast, als ob sich hinter der Autorin ein deutschsprachiger Autor/Autorin verbirgt. Meinen Vermutungen zum Trotz, selbst wenn es so sein sollte, bietet dieser gemütliche Krimi gute Leseunterhaltung.

Zwar ist eigentlich von Anfang an klar, wer denn der Täter nun ist, trotzdem wurde die Handlung ganz interessant gestaltet. Besonders die rote Katze Isabelle habe ich sehr schnell in mein Katzenliebhaberherz geschlossen und die kleine Liebesgeschichte zwischen der Romanheldin und ihrem Undercoverpolizisten war süß und machte den Roman zu einem vergnüglichen kleinen Leseabenteuer.

Nervenkitzel wie in einem Thriller ist hier nicht zu erwarten, doch wer ein wenig Zerstreuung sucht, liegt mit diesem Roman ganz richtig.


Die Nacht der roten Katze

Catherine Ashley Morgan

die-nacht-der-roten-katze.jpg

Originaltitel: ----
Verlag: Weltbild
ISBN: 9783868002676
Erscheinungsdatum: November 2009
Genre: Katzenkrimi

Klappentext

Nach ihrem Wegzug aus London genießt Christine Bell dioe Idylle des ländlichen England in vollen Zügen. Eines Nachts entdeckt sie in ihrem Haus eine fremde rotgetigerte Katze, die sie bei sich aufnimmt. Von da an hat die Idylle ein Ende: Im Ort geschieht ein mysteriöser Todesfall, und Christine wird verfolgt. Welches dunkle Geheimnis verbirgt die scheinbar so unschuldige Katze?

Quelle: Weltbild

Diese Seite verwendet Cookies. Diese sind wichtig für die Funktion der Webseite. Wenn die Cookies gelöscht werden, werden einige Funktionen der Seite nicht wie gewünscht funktionieren.
Link zur Datenschutzerklärung