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Schnees Bewertung

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Elisabeth ist erleichtert. Ihre beste Freundin Nimmie kehrt in das Indianerdorf zurück. Mit ihr auch die lang ersehnte Ware und der Wiederaufbau des Kaufladens.

Die Geburt von Nimmies Baby steht kurz bevor. Elisabeth ist sehr aufgeregt und hat etwas Angst um ihre Freundin und das Kind- schließlich ist die Sterberate bei indianischen Kindern sehr hoch. Dennoch freut sich Elisabeth unbändig für Nimmie, doch ihr Wunsch nach einem eigenen Kind wird immer größer.

Es gibt noch mehr Grund zur Freude, denn Elisabeth kann endlich eine Schule eröffnen. Mit Hilfe von Nimmie stürzt sie sich sofort in die Arbeit. Die Schule läuft nicht so wie erhofft - doch das soll nicht die einzige Herausforderung für Elisabeth bleiben. Auf sie und ihren Mann Wynn warten Jahre voller Freude, Leid und Hoffnung…

„Wenn der Tag erwacht“ ist von Elisabeths Kinderwunsch geprägt. Einfühlsam beschreibt die Autorin, die Situation einer Frau, der das Mutterglück verwehrt wird. Auch die Erkenntnis Elisabeths, dass sie keine elegante Stadtfrau mehr ist und ihre Heimat gefunden hat, spielt eine wichtige Rolle.

Der Leser erfährt außerdem einiges über die Nebenprotagonisten der vorherigen Bücher. Wie es im Leben von Elisabeths Bruder und seiner Familie weitergeht, wird dem Leser nicht vorenthalten. Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt flüssig und angenehm zu lesen.

Die Religion im Buch ist wieder mehr wie im ersten Band der Kanada-Serie. Das Christentum ist im Alltag verwoben.

Auf 250 Seiten werden gut zwei Jahre von Elisabeth durchlebt. Einerseits ist das toll, da dadurch keine unnötig in die Länge gezogenen Szenen vorkommen, auf der anderen Seite hätte ich mir manches Ereignis etwas ausführlicher gewünscht.


Wenn der Tag erwacht

Janette Oke

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Originaltitel: When Breaks the Dawn
Verlag: Gerth Medien
ISBN: 978-3865911223
Erscheinungsdatum: 2006
Genre: Inspirational

Teil einer Serie: Canadian West

Klappentext

Das Leben im Norden Kanadas ist mehr als beschwerlich für Elisabeth und Wynn. Doch endlich darf in der Siedlung auch eine Schule eröffnet werden. Elisabeth hilft begeistert mit. Aber immer wieder wird ihre Freude von der Trauer über ihre eigene Kinderlosigkeit überschattet. Als Wynn dann noch weiter in den Norden versetzt werden soll, wird ihr Glaube auf eine harte Probe gestellt.

Quelle: Gerth Medien

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