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Dines Bewertung

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Der Hintergrund des Covers ist in verschiedenen Rottönen gehalten. Im Vordergrund zeigt es einen Baum am rechten Rand. Unter ihm wird ein Berg angedeutet und darüber hinweg fliegt ein Propellerflugzeug. Für mich wirkt das Bild verträumt und ließ mich auf eine schöne Liebesgeschichte mit Krimitouch hoffen.

Es fängt mit einem Tagebucheintrag an, der aus dem Jahre 1988 stammt. Diese Einträge kommen im Buch immer wieder vor. Darin berichtet ein Mann über eine Bergtour, die er mit zwei Freunden macht. Im Laufe der Geschichte werden diese Einträge von großer Bedeutung sein. Dann geht es mit einem Polizisten weiter, der sich nach Alaska versetzen lässt, bzw. dort eine Stelle in einem 500-Seelen-Dorf, namens Lunacy, angenommen hat. Ignatious Burke, kurz Nate genannt, braucht einen Tapetenwechsel, weswegen er die Stelle annimmt. Anfangs schlägt er sich öfter mit Depressionen rum, die mit Erlebnissen seiner Vergangenheit zu tun haben.

Die Geschichte dümpelt zeitweise etwas vor sich hin, aber als langweilig oder -atmig könnte ich sie nicht bezeichnen. Es wird eben alles ausführlich beschrieben. nicht nur die Gegend, auch das Dorf mit den Bewohnern, die verschiedenen Figuren, ihre Stärken und Schwächen.
Wie dem Leser, so ergeht es auch Nate, der als cheechako = Frischling, sehr viel dazulernen muss und mit den Bewohnern näher Bekanntschaft machen darf.

Durch einen Zwischenfall stoßen ein paar Jugendliche auf eine eingefrorene Leiche. Und nun beginnt ein Katz- und Mausspiel, denn der Mörder lebt immer noch in Lunacy. Dabei kommt Nate der Buschpilotin Meg näher, die keinen Mann in ihrem Leben braucht. Ihr Motto: Selbst ist die Frau! Meg hat ab und an einen etwas rauen Umgangston, was ich so von Frau Roberts Heldinnen bis dato gar nicht gewohnt war. Aber das macht das ganze umso interessanter.

Nora Roberts schreibt teilweise sehr einfühlsam, man kann sich die Situationen gut vorstellen. Auch die Gegend, in der Nate auf Meg stößt, wird mit ihrem Schneetreiben, den Bergen und der Gefahr sehr anschaulich dargestellt. Die zwei Protagonisten werden im Laufe der Geschichte ausführlich vorgestellt. Man kann richtig miträtseln, wer denn nun der Mörder ist, und ich selbst bin einmal mehr auf die falsche Fährte hereingefallen.

Der Roman hat drei Teile, die die Geschichte etwas aufteilen und das ganze so etwas auflockern sollen. Die Geschichte selbst wird meist aus Nates Perspektive erzählt, aber immer wieder darf man auch Megs Sicht und die des Mörders lesen.

Fazit: Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Wieder einmal eine super Mischung aus Romantik und Krimi, diesmal im kalten Alaska *g*
Ich vergebe fünf volle Sterne!

Veröffentlichung mit freundlicher Gehenmigung von www.tikvas-schmoekertruhe.de.


Das Leuchten des Himmels

Nora Roberts

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Originaltitel: Northern Lights
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3442364657
Erscheinungsdatum: April 2006
Genre: Contemporary

Klappentext

Ausgerechnet Alaska! Nate Burke erhofft sich von seinem neuen Posten als Polizeichef von Lunacy, Alaska, viel Arbeit an der frischen Luft – und seine Ruhe. Doch als in einer Eishöhle eine mehr als zwanzig Jahre alte Leiche gefunden wird, hat Nate mehr Probleme, als ihm lieb ist: mit der Tochter des Toten, der ungestümen, attraktiven Pilotin Meg Galloway – und mit einem kaltblütigen Mörder, der sich hinter der Maske des wohlanständigen Bürgers bestens zu verbergen weiß …

Quelle: Blanvalet

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