Rezensionen

Ankes Bewertung 03 Sterne.png

Shannon Bodine ist eine Großstadtpflanze, sie lebt ein erfolgreiches Leben in New York und keinen Gedanken daran, es aufzugeben. Da passt es eigentlich so gar nicht zu ihr in die Wildnis Irlands zu reisen, um die Familie ihres leiblichen Vaters, Tom Concannon, aufzusuchen. Einen Vater, den sie nie kennengelernt hat, ja bis kurz vor dem Tod ihrer Mutter noch nicht einmal von ihm wusste. Doch zugegeben, ein bisschen neugierig ist sie schon, auf ihre Schwestern und ihr irisches Erbe.

Kaum in Irland angekommen, beginnt sie sich zu verändern. Sie malt wieder und träumt von alten Mythen. Und auch Murphy, dem Nachbarn und guten Freund der Concannons kann sie sich nicht entziehen, obwohl er sie nervös macht, mit der Sicherheit, mit der er in eine gemeinsame Zukunft mit ihr an seiner Seite blickt.

„Töchter der See“ war für mich die schwächste Geschichte aus Nora Roberts Irland-Trilogie. Und das hat sich auch mit dem Wiederholen der Geschichte für mich bestätigt.

So beschreibt die Autorin die Atmosphäre, die Szenerie und seine Figuren ähnlich prachtvoll und wortgewaltig, wie in den beiden anderen Teilen, doch neben der etwas anstrengenden Heldin bringt sie auch noch einen übersinnlichen Aspekt mit ein, der bei mir nicht wirklich Akzeptanz hat finden können. Was irgendwie seltsam ist, weil, wenn so etwas stimmig sein kann, dann in einem Nora Roberts Roman, der in Irland spielt. Doch vielleicht war es das nicht alleine, sondern im Zusammenspiel, mit der mir an wenigsten sympathischen Hauptfigur dieser Serie: Shannon.

Trotz dieser kleinen Missliebigkeiten meinerseits, macht es trotzdem Sinn, die Trilogie als eines zu lesen. Für das Verständnis der Geschichten nicht unbedingt notwendig, so rundet es doch insgesamt die Stimmung dieser wunderschönen Erzählung ab.

Kurzgefasst: Nora Roberts Irland-Trilogie ist und bleibt meine Lieblings-Serie der Autorin, auch wenn ich diesen 3. Teil als den schwächsten der Trilogie beurteile. Wie auch bei den anderen Büchern, sollte auch hier nicht vergessen werden, dass die Geschichte auch ein Produkt seiner Veröffentlichungszeit ist.