Rezensionen

Tinas Bewertung 05 Sterne.png

In "Einmal verfallen" kommt zu einem Wiederlesen mit liebgewonnenen Personen, aber es tauchen auch ein paar neue Figuren auf, die Geheimnisse und Unruhe mit sich bringen.

Cole Prise, der Onkel von Luke lebt in Las Vegas und ist so etwas wie das schwarze Schaf der Familie. Er ist ein Spieler und hat ansonsten auch nicht gerade den Ruf als Vater des Jahres.

Sein Sohn Ryler ist gutaussehend und schweigsam und hat eine Art an sich, die einen neugierig werden lässt. Auch Ryler hat, genauso wie Luke und Violet, nicht immer nur die Sonnenseite des Lebens kennengelernt.

Violet und Luke sind wie zwei Magnete, die sich anziehen, aber auch immer wieder abstoßen. Die Nähe zueinander ist für sie, was sie am Leben erhält. Sie können nicht ohne den anderen und kämpfen um die gemeinsame Zeit, aber auch um die Vergangenheit endlich hinter sich zulassen.

Doch dann machen sie eine Entdeckung und erhalten die Gewissheit, dass Lukes Mutter mehr über den Tod von Violets Eltern weiß, als wie sie zugibt.

Während sich Luke nun dem Karten widmet, weiß Violet nicht mehr wo sie hin soll und flüchtet zu Preston, der sie zugleich wieder für seine Geschäfte einspannt und sich auch gerne mal etwas mit Gewalt gefügig macht. Preston ist wirklich ein Buch mit sieben Siegeln und er ist auch nicht gerade der, den er vorgibt zu sein.

Ich liebe Jessica Sorensen und ihre Geschichten! Sie schreibt wunderbar flüssig und so prägnant, dass man auch nach einer längerer Lesepause, wie es nun bei mir der Fall war, ganz einfach wieder in die Geschichte einsteigen kann, gerade so als ob es keine Wartezeit gegeben hätte.

Die Geschichte ist so spannend und fesselnd geschrieben, das man sich wie in einer Trance fühlt und die Seiten nur so vorbei fliegen. Aber die Geschichte hat es auch wirklich in sich, sodass man teilweise echt schlucken muss und sich unwillkürlich fragen, wie viel Elend, Leid und Schmerz Violet und Luke noch ertragen müssen?

Am Ende bleiben viele Fragen offen, man will wissen wie geht es weiter und vor allem ob alles ein gutes Ende nimmt. Ich hoffe sehr, dass ich das im nächsten Teil "Für immer verbunden - Violet & Luke" lesen werde können.

Kurz gefasst: Liebe ist etwas wundervolles, aber sie kann auch sehr schmerzhaft sein, vor allem wenn die Vergangenheit einem nicht immer Wohlgesonnen ist. Menschen die einem lieben, einen manipulieren um ihre Sucht zu finanzieren, und dabei sogar vor schrecklichen Dingen nicht haltmachen.