Rezensionen

Ankes Bewertung 03 05 Sterne.png

Darcy bekommt die Chance eine Reality-Show im Vampir Sender DVN zu machen. Unter dem Motto der „Der schärfst Mann der Welt“ soll der ehemalige Harem von Roman Draganesti, der gerade dabei ist seine Shanna zu heiraten (‚Wie angelt man sich einen Vampir?‘) an den Mann, oder wie die machohaften Vampire sagen würden, an den ‚Meister‘ gebracht werden.

Dazu plant Dracy eine besondere Überraschung, denn es soll sich bei dem ‚schärfsten Mann der Welt‘ um einen Menschen handeln und nicht um einen Vampir. Dazu gilt es Sicherungsmaßnahmen zu treffen, damit die Vampire nicht über die Sterblichen herfallen und jede Menge Probleme zu lösen, denn der Romans ehemaliger Harem hat nicht die leiseste Lust sich zu solchem Trieben herabzulassen.

Ja, und dann ist da auch noch der sterbliche Adam, der in Darcy schon lange nicht mehr erlebte Gefühle weckt und sehr anziehend auf sie wirkt….

Dieser 2. Teil der Love at Stake Serie hat vor allem ein großes Manko: sein Ende.

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Spoiler AnfangDarcy wird am Ende wieder ein Mensch. Sie will kein Vampir mehr bleiben, ja sie mochte es noch nicht einmal. Und nun da sie sich in Austin/Adam verliebt hat und er seine eigene Meinung über Vampire hat, will sie es schon gar nicht mehr. Es ist zwar so, dass eben nicht jede Figur gerne unsterblich sein möchte, sich von Blut ernähren müssen und nur Nachts unterwegs sein zu können, aber ich will es halt nicht lesen! Ich möchte dass das Heldenpaar am Ende der Geschichte bis in die Unendlichkeit miteinander glücklich ist. Das ist zwar höchst unrealistisch, aber was soll‘s….. ;-) wenn ich ein Vampir-Liebesroman zur Hand nehme, dann möchte ich eben auch glückliche Vampire haben und keine zurückverwandelten Menschen.Spoiler Ende

Als der Held Austin/Adam an Anfang eingeführt wird, konnte ich ihn mir nur als schleimigen, unsympathischen Schnüffler vorstellen und das Bild das Darcy von ihm hat „Apollo - der Sonnengott“, wollte sich mir nicht so recht aufdrängen. Das hat es mir, von der ersten Seite an, natürlich schwer gemacht, überhaupt mit dieser Figur irgendwie zurecht zu kommen.

Darcy war mir dagegen am Anfang recht sympathisch, obwohl ich, als ich sie im Verlauf des Buches näher kennenlernte, im Grunde dann auch nicht mehr wirklich verstehen konnte. (Siehe Spoiler)

Ich gestehe, das alles klingt ja eher sehr negativ, aber dennoch hat das Buch etwas. Einen ideenreichen Plot und jede Menge witziger und skurriler Details, die Kerrelyn Sparks nicht hinter Katie MacAlister oder ähnlichen Autorinnen anstehen lassen. Zudem ist der Schreibstil flott und angenehm leicht und locker zu lesen.

Ich jedenfalls freue mich, trotz meiner Kritik an den Figuren des 2. Teiles, auf weitere Bände der Serie, vor allem wenn es dann hoffentlich um die Highlander Truppe um Angus McKay geht.

Kurz gefasst: Bei diesem Buch sollte man unbedingt nach dem Motto: „Probieren geht über Studieren“ vorgehen, denn sie so oft sind die Geschmäcker was die Charaktere betrifft, eben unterschiedlich.