Rezensionen

Tinas Bewertung 04 05 Sterne.png

„Eine Woche im Oktober“ der chilenische Autorin Elizabeth Subercaseaux ist mir als Lesetipp empfohlen worden und ich war dementsprechend gespannt auf das Buch.

Und es ist eine sehr poetisch geschrieben Geschichte, die es in sich hat und die mich darüber hinaus sehr beeindruckt hat.

Die Hauptprotagonistin Clara vertauscht die Realität immer wieder mit der Phantasie, in der sie sich wünscht, dass ihr Leben ganz anders gelaufen wäre. Sie träumt davon ihre Sehnsüchte und Wünsche auszuleben. Und sie möchte ihretwegen geliebt und geachtet werden und eine Frau sein die auch nach vielen Jahren Partnerschaft noch begehrt werden möchte und nicht wie Brüderchen und Schwesterchen, an der Seite ihre Ehemannes, ihren Lebensabend verbringen ;-)

Die Autorin Elizabeth Subercaseaux lässt aber nicht nur Clara zu Wort kommen, auch ihr Mann Clement erzählt seine Sicht der Dinge; die Geschichte wird aus zwei Gesichtspunkten erzählt.

In dieser tief gehenden Geschichte hält die Autorin ihr Hauptaugenmerk auf Sinnlichkeit und Liebe und das man in einer Partnerschaft auch mal das ein oder andere kleine Geheimnis haben darf.
Nach meiner Meinung kommt, das was die Autorin aussagen will auch sehr gut rüber und zwingt den Leser zum Nachdenken. Dabei bleiben auch einige Fragen zurück und so beschäftigt das Buch den Leser auch noch nachdem man es bereits aus der Hand gelegt hat.

„Eine Woche im Oktober“ dreht sich um Phantasie & Wirklichkeit und um den Traum von der Liebe und den Kampf ums Überleben. Und liest sich ….. irgendwie magisch. ;-)