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Simones Bewertung

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Lucy ist Ende Dreißig und alleinerziehende Mutter eines Sohnes, der inzwischen schon so gut wie aus dem Haus ist. Sie schlägt sich mit einem kleinen Laden durch, in dem sie selbstgeschneiderte Kleidung verkauft. Sie hat viele Freunde in der Geschäftsstraße, in der sich ihr Laden befindet, nur mit der Liebe will es seit einiger Zeit nicht recht klappen.

Als Lucy von einem Wahrsager vorhergesagt wird, dass sie nicht mehr lange zu leben hat, gerät sie ins Grübeln, was ihr Leben anbelangt. Was wollte sie schon immer einmal geklärt haben, was gerade rücken?

Doch was dadurch in Bewegung gerät, hat unvorhersehbare Folgen…

Der neueste Roman des Autorinnenduos, das hinter „Annie Sanders“ steht, bietet wieder einmal gute Unterhaltung. Die Protagonistin Lucy ist sehr sympathisch, ihre Denk- und Lebensweise dürfte viele Leserinnen berühren, besonders alleinerziehende Mütter.

Das Buch lässt sich flüssig lesen, es hat einen ruhigen, aber durchaus interessanten Erzählstil, der besonders Lucys Innenleben feinsinnig beschreibt.

Die Handlung ist gut gelungen, auch wenn ich mir manchmal ein wenig mehr Bewegung gewünscht hätte. Überraschend fand ich die Auflösung der Wahrsager-Figur, einen leicht paranormalen Einschlag hätte ich bei diesem Frauenroman nicht vermutet. So richtig ins Konzept des Buches hat dieser Ansatz meiner Meinung nach nicht gepasst, aber er sorgt auch für Originalität.

Alles in allem: Gute Frauenunterhaltung für einen entspannten Abend auf der Couch.

Kurz gefasst: Angenehme Frauenunterhaltung - nachdenkliche Töne - Schicksalsfrage: Was würdest du tun, wenn du angeblich nur noch kurz zu leben hättest?


Chris' Bewertung

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Kann man in fünf Tagen all das nachholen, das man in seinem Leben vernachlässigt hat? Lucy Streeter versucht es, nachdem ihr ein Wahrsager ihr nur noch wenige Tage zu leben gibt. Erst zieht Lucy diese Prophezeiung ins Lächerliche. Dieser Micah ist gewiss ein Scharlatan. Doch dann treffen immer mehr Voraussagen ein und Lucy beginnt an ihr nahes Ende zu glauben. Doch da gibt es noch ein paar Dinge, die sie erledigen möchte.

Lucy wird von Annie Sanders als starke und sehr eigenständige Frau beschrieben. Sehr jung hat sie ihren Sohn Nat bekommen und ihn alleine großgezogen. Mit einem kleinen Modeladen hat sie sich selbstständig gemacht, Freunde gefunden und sich ein soziales Netz aufgebaut. Doch jetzt ist Nat längst erwachsen und aus dem Haus. Und erst jetzt – im Angesicht des nahen Todes – macht Lucy Dinge, die sie sich bisher versagt hat.

Dazu gehört eine neue Frisur, ein Tattoo und endlich der Mut Dinge auszusprechen, die man sich immer verkniffen hat. Das kommt nicht immer und überall gut an. Und ihre Mitmenschen machen sich natürlich Sorgen um ihre Lucy, die etwas neben der Spur scheint.

Es macht viel Spaß Lucy dabei zu begleiten wie sie sich aus ihrem alten Trott löst und sich ins Leben stürzt. Jeden Tag der ihr noch bleibt, ausnutzt. Die Geschichte fokussiert sich ganz eindeutig auf Lucy, doch es gibt viele liebenswerte Nebenakteure. Darunter Richard und Sally, Henry und Tam. Sowie Lucys Sohn Nat und einige andere Freunde.

Es sei hier natürlich verraten, dass das Buch natürlich ein Happy-End hat und sich die Geschichte ganz zauberhaft auflöst.

Kurz gefasst: Einfach zauberhaft und amüsant zugleich.


Jetzt kann ich's dir ja sagen

Annie Sanders

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Originaltitel: Famous last words
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3499257346
Erscheinungsdatum: März 2012
Genre: Contemporary

Klappentext

Ihr letzter Tag. Und was danach geschah. Lucy kann nicht glauben, was ihr der Wahrsager prophezeit: Sie hat nur noch kurze Zeit zu leben? So ein Quatsch! Doch dann kommt sie ins Grübeln. Was, wenn es morgen tatsächlich vorbei wäre? Ist sie wirklich mit sich im Reinen? Lucy beschließt, in ihrem Leben aufzuräumen und fortan jedermann ganz offen die Meinung zu sagen. Und sie will all die verrückten Dinge tun, für die sie bisher zu brav war. Oder zu schüchtern: Dem attraktiven Richard wird sie nach all den Jahren endlich reinen Wein einschenken! Doch der vermeintliche Todestag verstreicht. Und Lucy hat plötzlich jede Menge Probleme. Die Liebeserklärung auf Richards Anrufbeantworter ist nur eins davon …

Quelle: Rowohlt

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