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Kas Bewertung

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"Kandahar, oder Hölle genannt", wird aus der Sicht von Alexander Wiltenberg erzählt. Es handelt sich um die Darstellung kurzer Augenblicke, aus dem Leben eines Soldaten der KSK, der täglich sein Leben riskiert. Man erlebt mit, mit welcher Verzweiflung Alexander versucht, mit den Gräueltaten des Krieges, umzugehen. "Kandahar" ist - so kurz dieses Drama auch sein mag - sehr eindringlich, sehr erschreckend geschrieben.

Begleitet man Alex doch durch die Hölle, der er sich tagtäglich ausgeliefert sieht. Dem Trost beraubt, nach einem schrecklichen Tag zurück in die Arme einer liebenden Familie, eines geliebten Partners flüchten zu können, gestaltet es sich für ihn zunehmende schwerer, mit dieser Situation umzugehen. Intensiv geschrieben, erfährt man, wie es in ihm aussieht. Welche Gedanken, welche Gefühle in ihm toben. So beschreibt er mitunter die Dämonen, die längst in ihm hausen und nur darauf warten, endlich ausbrechen zu können.

Beim Lesen spürt man, dass eine Zeitbombe in Alex tickt, die nur darauf wartet, hochzugehen. Eine Kurzgeschichte, mit einem Ende, das realistisch anmutet. Ein Ende voll Friede-Freude-Eierkuchen wäre unglaubwürdig gewesen. "Kandahar, oder Hölle genannt", ist als Vorgeschichte zu Sydney Staffords "Die Spezialeinheit" zu sehen. Kann jedoch getrost als 'Stand Alone' gelesen werden. 5 Punkte.

Kurz gefasst: Eine eindringliche, intensive Kurzgeschichte. Sehr empfehlenswert.


Kandahar, oder Hölle genannt

Sydney Stafford

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Originaltitel: ----
Verlag: via Amazon Media
ASIN: B015L4DIWQ

Erscheinungsdatum: Oktober 2015

Genre: Military - Kurzgeschichte



Teil einer Serie: Prequel zu "Die Spezialeinheit", Staffel 1

Klappentext 



Alexander Wiltenberg, Soldat des Kommando Spezialkräfte, befindet sich auf einem Einsatz in Afghanistan. Obwohl das KSK im Rahmen der ISAF dort ist, gibt es für sie einen zusätzlichen inoffiziellen Auftrag, den sie erledigen müssen. Eine Momentaufnahme voller Hoffnung, Liebe und Schmerz.

Quelle: Homepage des Autoren

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