Rezensionen.jpg

Tinas Bewertung

Bewertung_04_5.jpg

Bereits nach den ersten Seiten von "Ein irischer Landarzt" war es um mich geschehen: Ich hatte erste Lachfältchen im Gesicht, befand mich bereits gefühlsmäßig in "Ballybucklebo" und war mir sicher, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen werde können, bevor ich nicht ans Ende gelangt wäre.

Die Geschichte spielt um 1960 und damals waren Ärzte so etwas wie Götter auf dem Land; das und die daraus entstehende Problematik mit eigenwilligen Patienten hat einen ganz besonderen Charme und reizt immer wieder zum Lachen.

"Ein irischer Landarzt" ist flüssig erzählt und lässt den Leser hautnah an dem amüsanten Geschehen der Geschichte teilhaben. Der Autor Patrick Taylor beschreibt Figuren und ihre Eigenarten so bildlich dass man meinen könnte sie direkt vor sich zusehen. Dabei geht er immer liebevoll mit seinen Charaktere um, selbst mit dem manchmal ruppige Dr. O'Reilly.

Mich hat "Ein irischer Landarzt" immer mal wieder an "Dr. Harriet" (Der Doktor und das liebe Vieh) erinnert. Wer also diese Serie im TV geliebt hat, wird sich mit Sicherheit auch mit Patrick Taylors "Dr. O'Reilly" amüsieren, da beide den selben unverwechselbaren Charme haben.

Was mich sehr gefreut hat, am Ende des Buches zu finden waren einige Rezepte der Haushälterin "Mrs. Kincaid", sowie ihr Nachwort. Ein Buch, das zum Lachen und Schmunzeln einlädt, das genau zu einem verregneten Tag auf dem Sofa passt. Absolute Leseempfehlung. ;-)


Ein irischer Landarzt

Patrick Taylor

Werbung

Originaltitel: An Irish Country Doctor
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3499247323
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Genre: Contmeporary

Teil einer Serie: Irish Country

Klappentext

Wo in aller Welt liegt Ballybucklebo? Endlich ist Barry Laverty fertig mit seinem Medizinstudium. Voller Elan tritt der frischgebackene Arzt seine erste Stelle an. Doch Ballybucklebo ist nicht Belfast, die Uhren ticken etwas anders in dem abgeschiedenen Dorf in Nordirland. Und auch an seinen neuen Chef muss Barry sich erst gewöhnen. Dr. O'Reillys oberste Regel: Sich niemals von einem Patienten etwas sagen lassen! Statt Schmerztabletten verordnet er lieber Vitaminpillen. Bald lernt Barry auch den Rest des Dorfes kennen: darunter ein simulierender Bürgermeister, eine unorthodoxe Haushälterin Mrs. Kincaid und ein Hund namens Arthur Guinness. Ungeahnte Lektionen warten auf ihn – über das Leben und über die Liebe ...

Quelle: Rowohlt

Diese Seite verwendet Cookies. Diese sind wichtig für die Funktion der Webseite. Wenn die Cookies gelöscht werden, werden einige Funktionen der Seite nicht wie gewünscht funktionieren.
Link zur Datenschutzerklärung