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Kas Bewertung

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Meine Wertung? Zwischen 4,5 und 2 Punkte. Wie ich darauf komme? Einfach weiterlesen, das erklärt alles:

Mir fehlen die Worte - und das mag `was heißen. "Nacht der Begierde" von Charlene Teglia ist Erotik, vollgepumpt mit animalischem Sex. Keine Verniedlichungen. Kein Blümchensex. Lust und Begierde pur.

Zur Handlung: Plötzlich scheint Chandras Leben aus den Fugen zu geraten. Ihre Sinne, die schon vorher gut waren, spielen verrückt - und das seit ihrem einundzwanzigsten Geburtstag. Sie weiß nicht, ob es genetisch bedingt an ihrer familiären Herkunft liegt, da sie einst adoptiert wurde. Ihre biologischen Eltern hat Chandra nie kennen gelernt. 

Chandra beginnt wie üblich ihren Arbeitstag im Tyson Corner - einem Leder-Laden - und findet sich unversehens Zach gegenüber. Zach Nuri ist der Alpha eines Werwolfrudels und spricht mit Chandra, als würde er sie schon ewig kennen. Doch Chandra lässt ihn abblitzen, nur um dann nach Ende der Arbeitszeit, von ihm vor drei "Panthern" gerettet zu werden. Er wiederholt seine Forderung, dass Chandra vor dem kommenden Vollmond zu seinem Haus kommen soll. Dem Haus, das sie in ihren Träumen sieht.

Was hat das alles zu bedeuten? Später im Bett, als sie aus dem Schlaf erwacht, findet sie sich - zum Schutz - in den Armen von David wieder, einem weiteren Werwolf, der morgens wieder verschwunden ist. Um Antworten zu finden, macht sie sich auf um in einer Bibliothek zu recherchieren und wird tatsächlich fündig. Neuri. Nordslawischer Stamm, dessen Angehörige sich in Werwölfe verwandeln. Und von da an, nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Chandra ist nämlich Werwölfin - dies macht sich erst nach dem Erreichen des Erwachsenenalters bemerkbar - und auserkoren, als "Königin" Zachs Rudel zu führen. Sie muss sich dazu vorher einen der elf männlichen Rudelangehörigen als Partner auswählen. Doch zuerst wird sie von allen elf, in einer Nacht - ich nenne es jetzt ganz salopp - markiert. Chandra empfängt in dieser Nacht ein Kind, aber nicht von dem Neuri, welchen sie als ihren "König"  will. Wohin das führt? In ein relativ ungewöhnliches Happy-End.

Meine Bewertung fällt mir genauso schwer, wie anfangs meine ersten Worte. Wie bereits vorweg erwähnt, gibt es in "Nacht der Begierde" mehr als reichlich offenherzige Erotik. Schließlich ist das Buch als erotischer Roman ausgeschrieben. Sex ist hier definitiv Sex und zwar von der "animalischen" Art. Eine Frau mit elf Männer, dass ist schwer zu erfassen, auch wenn alles, nun ja, eher "entspannt" und in voller Bereitschaft - durch alle Beteiligten - abläuft. 

Charlene Teglia bedient sich einer eindeutigen, ungekünstelten Sprache, die klipp und klar das sagt, was gemeint ist. Unverhüllt! Für alle Leser, die es gerne bei erotischer Lektüre "animalisch-mega-orgienmäßig" *grins* mögen, ist diese Geschichte sehr geeignet. Hierfür gibt es 4,5 Punkte. Aber aufgepasst! Kalkulieren Sie den Rudel-Faktor mit ein. Mir persönlich ist besagter Faktor definitiv zu hoch. Meine romantische Seite leidet hier.

Den romantisch veranlagten Lesern, die Wert auf eine umfassende, "gepflegte" Handlung legen, rate ich dagegen ab, diesen Roman zu konsumieren. Die Handlung steht hier nicht im Vordergrund, obwohl der Grundgedanke - meines Erachtens  - nicht schlecht ist. Dafür gibt es 2 Punkte. 

Die durchschnittliche Punktzahl liegt dann nach Adam Riese bei 3,25 Punkten. Und hiermit ist dem Erotik-Fan sowie dem Romantik-Fan eine hoffentlich helfende Rezension an die Hand gegeben worden.


Nacht der Begierde

Charlene Teglia

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Originaltitel: Animal Attraction
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3499255595
Erscheinungsdatum: Januar 2011
Genre: Erotischer paranormaler Roman

Teil einer Serie:

Klappentext

Heiß und bissig. Chandra ist einer von wenigen weiblichen Werwölfen, und sie ist dazu bestimmt, das Rudel zu führen. Doch vorher muss sie einen Partner wählen. Den Platz an ihrer Seite würde jeder der Werwölfe gerne einnehmen. Schnell entbrennt ein heißer Kampf um Chan-dras Gunst. Mit wilder Leidenschaft versucht jeder der Männer, sie für sich einzunehmen. Für Chandra beginnt eine Zeit voll animalischer Lust. Doch am Ende muss sie eine schwere Entscheidung treffen ...

Quelle: Rowohlt

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