Rezensionen

Ankes Bewertung 05 Sterne.png

Auf Serena Valentinos „Villains“-Serie bin ich auf der Suche nach Büchern mit einem „The Beauty and the Beast“-Thema gestoßen. Und so habe ich mich auch entschieden, mit diesem 2. Teil der „Villains“-Serie zu beginnen. Tatsächlich spielt es, so finde ich, überhaupt keine Rolle wo man mit der Serie anfängt, da die Märchen-Themen der einzelnen Teile eh wohlbekannt sind.

Spannend an dieser von Disney Press veröffentlichen Serie ist der andere Blickwinkel der Geschichten. Wie kam es dazu, dass der Prinz zum Biest wurde? Wie war es um seinen Charakter bestellt und was waren seine Fehler? Hatte er den Fluch, mit dem er und sein Schloss belegt wurde, tatsächlich verdient? Wenn hatte er sich zum Feind gemacht und warum? Was hat er durchlitten und welchen Gefahren war er ausgesetzt? Vor allem aber, wie hat er sich verändert, um echte Liebe kennenzulernen?

Serena Valentino konzentriert sich in „Das Biest in ihm“ auf den Prinzen, seine Vorgeschichte, seine Erlebnisse und Gedankenwelt als Biest – etwas, was die Autorin sehr gekonnt und höchst unterhaltsam umsetzt und geschickt in die bekannte Disney-Version von „Die Schöne und das Biest“ einarbeitet.

Es mag sein, dass ich dabei etwas befangen war, da ich mich für die ungekürzte Hörbuch-Version der Geschichte entschieden hatte. Dieses Hörbuch, und auch alle anderen Teile der Serie, die bereits veröffentlicht und als Hörbuch umgesetzt wurden, werden nämlich von der grandiosen Tanja Geke vorgetragen. Für mich praktisch ein Garant für beste Hörbuchunterhaltung. Ebenfalls entgegen gekommen ist mir, dass die Geschichte, mit etwas über 4 Hörstunden, um die 250 Taschenbuch-Seiten, also etwas zwischen Roman und Kurzroman, zudem höchst kurzweilig zu hören war.

Kurzgefasst: ein etwas anderer Blickwinkel auf das bekannte und beliebte Thema der Schönen und des Biestes. Eine hervorragende Umsetzung seitens der Autorin und der Sprecherin machen „Das Biest in ihm“ zu einem höchst unterhaltsamen Hör-Vergnügen.