Rezensionen.jpg

Ankes Bewertung

Bewertung_04.jpg

Patricia 'Pat' arbeitet als Bibliothekarin im Schloss von Maximilian Churtham, als sie eines Nachts beobachtet, wie der Schlossherr in einer Geheimtür verschwindet. Nun wird sie neugierig und schleicht ihm nach. Natürlich bleibt ihre Entdeckungstour nicht länger geheim, als der Schlossherr selber Pat stellt.

Neben dem seltsamen Verhalten ihres Arbeitgebers, verunsichern die zunehmen die Warnungen, die sie von den misstrauischen Dorfbewohnern und einem undurchsichtigen Gentleman namens Pentwell, vor Maximilian Churtham bekommt.

Trotzdem fasst sie zutrauen zu Maximilian und verliebt sich hoffnungslos in ihn. Obwohl sie zu wissen glaubt, dass Maximilian ein Vampir ist, oder?

Zu unserem Special im April 2007 habe ich Mona Varas 'Patricia' noch einmal gelesen um meine Meinung zu überprüfen. Als ich das Buch zum ersten mal gelesen hatte, war der Begriff 'erotischer Roman' für mich noch mit 'Pornographie' verbunden. Und ich hatte von 'Patricia' dahingehend mehr erwartet. Meine Meinung hat sich jedoch eindeutig gewandelt ;)

Heute finde ich das, das Buch vor Erotik nur so knistert, romantisch erotisch ist und deswegen lesenswert. Beim ersten Lesen, war ich vom Inhalt etwas verwirrt und für mein Gefühl kamen die Erklärungen dafür erst zu spät im
Lauf der Geschichte, das hatte sich nun natürlich beim 2. Lesen erledigt ;). Etwas missfallen haben mir, nach wie vor, die blutigen SM Szenen, aber das ist eben Geschmackssache.

Von diesen, beim wiederholten Lesen, kleiner gewordenen Kritikpunkten einmal abgesehen, ist 'Patricia – Der Kuss des Vampirs' ein unterhaltsames, amüsantes und von Schreibstil her flüssig zu lesendes Buch.


Elenas Bewertung

Bewertung_05.jpg

Der Schreibstil von Mona Vara gefällt mir wirklich sehr gut. Sehr flüssig schenkt uns Mona Vara eine wunderschöne Liebesgeschichte, zwischen einem Vampir und einer Sterblichen. Die Autorin bietet eine prickelnde Atmosphäre, verzichtet in der Wortwahl auf pornografische Elemente und gibt dem Ganzen eine sehr geschmackvolle Note.

Eine gute Dosis Humor ist ebenfalls enthalten, vor allem in den Wortgefechten zwischen den beiden Protagonisten, was allerdings die „vampirische“ Stimmung nicht ins Lächerliche gleiten lässt. Der knuffige Butler hat mich auch öfters zum Schmunzeln gebracht. Wie auch bei vielen anderen Büchern der Autorin ist der Romantikanteil sehr hoch, die Story steht im Vordergrund.

Eigentlich gibt es für einen Erotik-Roman schon zu wenig erotische Szenen – außerdem sind diese alle zärtlicher Natur. (könnte eher als Liebesroman durchgehen) Mich persönlich hat das aber nicht gestört, da die Beziehung der beiden Charaktere auch ohne viel Sex die Luft zum Knistern bringt. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass mehr Sex diese Stimmung zerstören könnte.

Der Mix aus Romantik, Erotik, Humor und Spannung ist meiner Meinung nach in diesem Roman und für diese Geschichte perfekt gelungen.

Von den beiden Hauptfiguren ist man direkt begeistert. Die Heldin besticht durch Ihre Selbständigkeit und der Held durch das Geheimnisvolle, das ihn ständig umwölkt.

Eine schöne Liebesgeschichte zwischen zwei Welten, auch mit nur geringem Erotikanteil sehr empfehlenswert.


Kathis Bewertung

Bewertung_05.jpg

Mona Vara hat einen mitreißenden paranormalen, historischen Erotikroman geschrieben, der allerdings keinesfalls unter der Kombination dieser drei Faktoren leidet. Im Gegenteil: Alle drei Elemente ergänzen sich perfekt, verdrängen einander nicht, sondern heben die jeweils anderen noch besser hervor. Die Autorin versteht es, eine „einfache“ Liebesgeschichte einmalig gefühlvoll zu schildern und mit Historie und Emanzipation, Erotik und Paranormalität zu spicken und so den Leser bis zur letzten Seite des Buches zu fesseln.

Ich habe das Buch verschlungen und das lag nicht nur an der Story! Der flüssige Schreibstil tat sein Übriges. Dennoch muss ich der Geschichte den Großteil meiner Begeisterung zuschreiben: Grandios umschrieben schickt Mona Vara den Leser immer wieder auf Irrwege und bringt ihn dazu, die Zusammenhänge richtig verstehen zu wollen. Sie schürt die Spannung bis zum Höhepunkt. Auch die Erotikszenen sind weder plump noch aufdringlich, sondern eher liebevoll und schön geraten.
Die Protagonisten sind sympathisch – besonders Patt, die mutige junge Frau, die für ihre Freiheit und später für ihre Liebe kämpft. Aber auch Lord Churtham – Maximilian – ist mir im Laufe des Buches ans Herz gewachsen.

Er beweist, dass das Leben (in seinem Falle das „Dasein“) nicht schwarz oder weiß ist und dass man sich immer zwischen beiden Seiten entscheiden kann. Die Dialoge zwischen den beiden bringen den Leser zum Lachen, lassen ihn schmunzeln. Sie bieten Raum zum Mitfiebern, bringen am Anfang Schauder, dann werden sie allerdings zunehmend herzlicher, rühren den Leser an.

Kurz gefasst: Selbst für unerfahrene Leser des Erotik-Bereiches ist dieser Roman keine zu schwere Kost. Die schöne Liebesgeschichte dominiert und der Humor lockert noch weiter auf.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von www.cultural-noise.de.


Patricia - Der Kuss des Vampirs

Mona Vara

Werbung

Originaltitel: ---
Verlag: Plaisir D'Amour
ISBN: 978-3938281079
Erscheinungsdatum: September 2005
Genre: historisch erotisch Paranormal

Klappentext

Patricia Smith kommt ins Schloss von Maximilian Churtham, um dessen umfangreiche Bibliothek zu ordnen. Der mysteriöse Schlossherr lebt sehr zurückgezogen, meidet jedes Zusammentreffen und scheint nur in der Nacht das Haus zu verlassen. Als sie dann endlich eines Tages vor ihm steht, dauert es nicht lange, bis sie sich eingestehen muss, dass sie sich seiner hypnotisch-erotischen Anziehungskraft nicht entziehen kann. Leider hat die Sache einen Haken: Pat hat nämlich allen Grund anzunehmen, dass der Schlossherr ein Vampir ist, der des Nachts unschuldige Mädchen verführt und ihnen das Blut aussaugt! Ihr schrecklicher Verdacht, der auch von den Dorfbewohnern geteilt wird, scheint bald darauf bestätigt zu werden.

In Wahrheit verbirgt Churtham noch ein weitaus dunkleres Geheimnis und als er annimmt, dass Patricia gemeinsame Sache mit seinem verhassten Feind macht, sieht er keinen Grund mehr, sie zu schonen...

Quelle: Plaisir D'Amour

Diese Seite verwendet Cookies. Diese sind wichtig für die Funktion der Webseite. Wenn die Cookies gelöscht werden, werden einige Funktionen der Seite nicht wie gewünscht funktionieren.
Link zur Datenschutzerklärung