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Kathis Bewertung

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Durch „Dunkler Kuss der Leidenschaft“ in Mona Varas Bann gezogen, freute ich mich sehr, als ich „Liebesnächte in Florenz“ in einem Mängelexemplar-Stapel fand. Als totaler Neuling dieses Genres war ich gespannt, was dieses Buch für mich bereit halten würde.

Bei diesem Titel von Vara handelt es sich – man kann es nicht anders sagen – um einen richtigen erotischen Roman. Dennoch wirkt keine Szene obszön oder gar pornographisch. Auch wird die Story nicht vernachlässigt. Immer steht das „Warum“ im Mittelpunkt. Die historischen und lokalen Aspekte sind sehr schön in die Geschichte integriert und wecken den Wunsch, mit Selina durch das Florenz der damaligen Zeit zu spazieren.

Die Charaktere sind mir von Anfang ans Herz gewachsen – besonders Selina! Mit ihrer Eigensinnigkeit sorgt sie häufig für ein Schmunzeln. Ihr Alessandro erlebt zum ersten Mal in seinem Leben, dass nicht er die „Zügel in der Hand“ hat, sondern eine Frau. Intelligent, wie er ist, durchschaut er Selinas Schwindel bald und denkt, er wäre ihr vielleicht doch ein bisschen überlegen. Das ist aber nicht der Fall, denn die Liebe hat ihn voll erwischt. Schöne Story mit der richtigen Portion Witz und natürlich auch Erotik.

Kurz gefasst: Amüsant und spritzig erzählt Mona Vara in ihrem Roman „Liebesnächte in Florenz“ eine erotische Geschichte aus dem Florenz vergangener Tage – absolut begeisternd und ein „Fesselkünstler“ unter den Büchern!

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von www.cultural-noise.de.


Liebesnächte in Florenz

Mona Vara

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Originaltitel: ---
Verlag: Ullstein
ISBN: 9783548269153
Erscheinungsdatum: Juli 2008
Genre: historischer erotischer Liebesroman

Klappentext

Die junge Selina de Valière ist unterwegs zu ihrem Großvater, dem florentinischen Kaufmann Bene Santini. Nach dem Tod ihrer Eltern möchte dieser seine Enkelin günstig verheiraten und von ihrem Erbe profitieren. Selina möchte sich den Heiratskandidaten, einen mittellosen Grafen von zweifelhaftem Ruf, erst einmal ansehen und tauscht deshalb kurzerhand mit ihrer Gesellschafterin Françoise die Rollen. Wie erwartet erweist sich Graf Alessandro di Barenza als Frauenheld. Doch das Ziel seiner Verführungskünste ist nicht die vermeintliche junge Adlige, sondern ihre viel interessantere Gesellschafterin …

Quelle: Ullstein

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