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Ankes Bewertung

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Frank „Boss“ Knight, Gründer und Leiter der „Black Knights“, einer Truppe von Ex-Elite Soldaten, die geheime und verdeckte Regierungsaufträge ausführen, hat nur eine Nemesis: Rebecca Reichert, deren Highend-Motoradwerkstatt als Tarnung der „Black Knights“ dient.

Seid nun mehr 3 Jahren hat er mit dem verführerischen Wildfang zu tun, der 10 Jahre fern seiner Alters-Liga spielt und damit für ihn tabu ist. Außerdem ist sie die Schwester eines seiner vertrautesten Teammitglieder, was sie gleich doppelt zur Sperrzone erklärt.

Rebecca „Becky“ sieht das jedoch anders. Sie liebt Frank nun schon so lange, wie er sie zu ignorieren scheint. Nun braucht sie eine Pause von all dem und nutzt diese, um mit ihrer Freundin segeln zu gehen - und dabei, wie soll es auch anderes sein, schließlich steht sie nicht umsonst in dem Ruf sich immer wieder in Schwierigkeiten zu bringen, von somalischen Piraten gekapert wird.

Doch wenn sie sich eines sicher ist, dann dass Frank und „ihre“ Jungs kommen und sie befreien werden. Und vielleicht kann sie sich dann in Franks Arme werfen?

Nachdem ich so meine Probleme mit dem 1. Teil der „Black Knights“-Serie hatte, der weibliche Hauptcharakter war mir total unsympathisch, zudem fand ich die Geschichte einfach als ein wenig „too much“ von allem gestrickt, bin ich mit einiger Skepsis an „Um jeden Preis“ herangegangen.

Zu meiner Freunde, stelle sich diese als unbegründet heraus, denn dieser 2. Teil hat mir um Längen besser gefallen, als sein Vorgänger.
Zu einem lag das vermutlich daran, dass ich nun wusste, worauf ich mich einlasse: ein „Hells Angels Chapter“, die eine Elite-Einheit spielen und nebenbei noch als „Orange County Choppers“ arbeiten. Auch war ich auf die, für meinen Eindruck, mitunter recht dick aufgetragene Selbstherrlichkeit von amerikanischer Militär- und Weltmachtstellung der Autorin gefasst, konnte so gezielt darüber hinweg lesen und mich ganz und gar auf die Figuren der Geschichte stürzen.

Und die haben mir wirklich gut gefallen. Becky ist ein toller Charakter, sie ist überraschend, ideenreich, eigenständig und selbstbewusst und kann es sich somit leisten auch mal das schwache Geschlecht zu verkörpern, ohne gleich als hirnloses Weibchen dazustehen. Sie stellt die perfekte Mischung der Heldin eines Liebesromans dar - ganz so wie ich es mag.

Frank ist so typisch "Mann", dass ich mehr als einmal laut über seine Denkweise lachen musste. Hier hat die Autorin dermaßen ins Schwarze getroffen und in vielerlei Hinsicht genau meine Erfahrungen mit dem starken Geschlecht wiedergegeben, sodass ich es einfach wunderbar zu lesen fand.

Der Plot an sich ist ungewöhnlich genug um aufzufallen, schließlich wird nicht jeder eben mal von somalischen Piraten gekapert, aber doch durchaus im Bereich des Möglichen; wobei auch hier der geheime Einsatz einer Elitetruppe, durchaus realistisch hineinpasst.

Kurz gefasst: Eine actionreiche Geschichte, die flott, unterhaltsam und amüsant zu lesen ist und mit wirklich tollen Figuren aufwartet. Wobei man evtl. hier und da ein paar Augen zudrücken muss, die wohl dem Allmachtsweltbild einer typischen amerikanischen Bürgerin und Autorin geschuldet sind.


Um jeden Preis

Julie Ann Walker

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Originaltitel: In Rides Trouble
Verlag: Lyx
ISBN: 978-3802592812
Erscheinungsdatum: Mai 2014
Genre: Romantic Suspense

Teil einer Serie: Black Knights

Klappentext

Rebecca Reichart ist die Besitzerin einer Motorradwerkstatt, die als Fassade für ein geheimes Einsatzteam von Spezialagenten dient. Als Becky von somalischen Piraten entführt wird, kommt ihr der Ex-SEAL Frank Knight zu Hilfe, in den Becky schon seit Längerem insgeheim verliebt ist. Doch schnell stellt sich heraus, dass hinter Beckys Entführung weit mehr steckt, als sie hätten ahnen können ...

Quelle: Lyx

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