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Mallorys Bewertung

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Das Buch beinhaltet eine 127 Seiten kurze Geschichte über Zsadist und Bella nach der Geburt ihrer Tochter und unterteilt sich des weiteren u.a. in die Kapitel "Die Dossiers der Bruderschaft", "Von Autor zu Autor", "Entfallene Szenen", "Lachen mit der Bruderschaft", "Das Interview der Brüder mit J.R." und einige andere.

War ich anfangs noch skeptisch, ob ich dieses Buch haben muss und habe es nur ausgeliehen, so bedauere ich inzwischen zutiefst, dass es mir nicht selbst gehört. So ist es gerade wieder auf meinem Amazon-WZ gelandet.

Ich habe die letzte Nacht mit den Black Daggern verbracht! Gestern Abend wollte ich eigentlich nur noch schauen, wie viele Seiten die Kurzgeschichte hat. Da war ich bei Seite 57. Als ich dann mit der Story fertig war, habe ich angefangen, die Dossiers zu lesen. Diese bestehen aus einem Steckbrief der einzelnen BD und einem Interview. Dabei stellt es die Autorin so gelungen dar, dass man wirklich glauben mag, sie stünde mit Wrath mitten in einer Novembernacht in einem Wildbach und angle nebenher. Oder schieße mit Butch im Garten Raketen ab. Oder fahre mit Zsadist nebenher zum Einkaufen....

Nach den Interviews analysiert Ward ihre Beziehung zu den einzelnen Figuren und zitiert Szenen aus den Büchern, die ihr besonders wichtig erscheinen um markante Wendungen zu erklären.
Das Kapitel "Von Autor zu Autor" habe ich weggelassen. Zum einen schreibe ich nicht (mehr), zum anderen wäre dafür einfach die Nacht zu kurz gewesen.
Positiv anmerken möchte ich noch das Kapitel, in dem verschiedene witzige oder sarkastische Wortwechsel aus den Büchern widerholt werden oder das Interview, dass die Brüder gemeinsam mit J.R. Ward führen. Auch das fand ich sehr interessant.

Fazit: Die Geschichte von Zsadist und Bella allein wäre den Kauf des Buches schon wert, auch wenn 15 Euro für 127 Seiten doch etwas krass wären. ;-) In dieser Kurzgeschichte wird beschrieben, welche Probleme Z immer noch mit seiner Vergangenheit hat und wie diese seine Beziehung zu seiner kleinen Tochter und schließlich auch zu Bella beeinflussen.
Die Geschichte ist wunderschön und hochemotional. Ich habe mitgelitten und sogar die eine oder andere Träne verdrückt. Auch die Endszene aus Zsadists Buch wird am Schluss noch einmal geschildert, diesmal allerdings aus Bellas Sicht. Die ganze Story rundet Zs und Bellas Liebesgeschichte ab und führt zu erst jetzt zu einem endgültigen, richtigen Happy End.
Die anderen Kapitel, soweit ich sie bisher gelesen habe, sind raffiniert aufgebaut und verstanden es mich vergessen zu lassen, dass die Brüder tatsächlich nur fiktive Gestalten sind und keine echten Buddies aus der Nachbarschaft. Sehr toll!

Das ganze Buch ist für mich ein echter Keeper. Ich kann den "Führer durch die große Vampir-Serie" wirklich nur empfehlen!


Kas Bewertung

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Eigentlich habe ich mir das Buch gekauft, um mir die Zeit des Wartens zwischen den Neuerscheinungen der Serienteile zu versüßen. Ja, ich bin ein Fan von Wards Black Dagger-Reihe. Wer nicht, sollte es fast heißen, oder?

Wie dem auch sei, für mich persönlich hat sich der Kauf definitiv gelohnt. Alleine schon, wenn man die beigefügte, knapp 120 Seiten lange Novelle über Zsadist und Bella - "Vater, mein Vater" - liest. Klar, jetzt werden wahrscheinlich Unkenrufe laut: Das Thema ist doch längst abgehakt. Bringt es einen in der laufenden Serie weiter? Meine  beiden Antworten: Eigentlich Jein. Und jetzt meine Frage: Na und?

Ich denke, dass sich Jessica Bird (J.R. Ward) durchaus die Freiheit herausnehmen darf, über ein Happy-End hinauszugehen. Ich für meinen Teil, fand es klasse, im ersten Kapitel des Buches Bella und Zsadist noch einmal zu Worte kommen zu lassen. Vor allem mit Rückblick darauf, was Zsadist an Qualen erleiden musste. Er fühlt sich schlicht und ergreifend "unrein" - vor allem seiner Tochter Nalla gegenüber. Bella zerbricht fast daran. Das schlägt Wellen!

Im zweiten Kapitel, dem Dossier der Bruderschaft, widmet sich Ward den einzelnen Kriegern: Wrath, Rhage, Zsadist, Dhestroyer (alias Butch), Vishous, Phury. Hier findet man alles über sie, zusammengefasst in Größe, Gewicht, Haarfarbe, Augenfarbe, Alter usw. Es werden persönliche Fragen an die Krieger gestellt und Ward "trifft" jeden Einzelnen zu einem Interview.

O.K. Kapitel III war für mich als Leser nicht so interessant. Es ist aber auch eher an andere Personen der schreibenden Zunft gerichtet.  Die Autorin legt z. B.: Schreibregeln, Vorgehensweisen etc. dar.

Im Black Dagger Proposal, dem IV Kapitel, geht es darum, wie Ward sich, mit ihrer Idee der Bruderschaft, an den Verlag gewendet hat. Sie gewährt uns einen Themenüberblick, nennt und beschreibt die Hauptfiguren, stellt Bedingungen auf, die in der Welt der Bruderschaft eingehalten werden müssen und gibt einen kurzen Handlungsverlauf an. J.R. Ward schreibt, dass sie genauso, wie im Buch beschrieben, bei ihrem Verlag "angeklopft" hat.

Das fünfte Kapitel zeigt entfallenen Szenen. Also Szenen, die ursprünglich angedacht waren, aber dann aus dem einen oder anderen Grund von Ward gestrichen wurden. Und manchmal habe ich mich wirklich gefragt: Warum nur?! Doch lustig geht es mit dem VI. Kapitel weiter. Der Name ist Programm: "Lachen mit der Bruderschaft".

Ab hier - der Seite 415 - fange ich allmählich an, das Buch als Wälzer zu bezeichnen. Zum Lachen gibt es einiges: Denn die Autorin hat humorvolle Szenen aus den Black Dagger Bänden "Nachtglut" bis "Vampirträume" herausgepickt, die einfach nur zum Kichern, Lachen und Schmunzeln einladen.

Auf den darauf folgenden 100 Seiten beschäftigt sich J.R. Ward (siebtes Kapitel) mit "Die Bruderschaft auf dem Forum". Die Brüder tauchen hier immer wieder auf und treten so in direkten Kontakt zu den Cellies (besonders aktive Bruderschaft-Forum-Anhänger). Sogar Fritz und die Jungfrau der Schrift melden sich hier.

"Aus dem Leben gegriffen" wird Kapitel VIII genannt. Es werden kurze (teils sehr heiße) Episoden aus dem Leben der Bruderschaft erzählt. Allein bei Wrath und Beth Teil, gehen einem die Lichter aus.

"Fragen und Antworten mit J.R. Ward" - neuntes Kapitel - ist eine kurze Zusammenfassung, was Leser von der Autorin wissen möchten und  inwieweit Ward mit ihren Antworten darauf eingeht.

Im zehnten Kapitel, der Zeittafel der Bruderschaft, beginnt die Autorin chronologisch mit der Geburt von Darius im Jahre 1618 und endet mit Nallas Geburt 2007. Dem folgt im vorletzten Kapitel eine Seite mit einer "Tafel" der alten Sprache, die ich persönlich sehr dürftig finde. Irgendwie sehen die Buchstaben aus, als würden sie von einem anderen Stern kommen und nicht aus der Vergangenheit. Ich hatte mir mehr erhofft.

Das Interview der Brüder mit J.R. Ward - 12. Kapitel - macht dagegen wieder Spaß. Einfach kess, die Kerle! Wogegen "In Memoriam", das letzte Kaptel eher traurig ist. Gewidmet Wellsie und ihrem ungeborenen Sohn, ist es das letzte Interview, welches die Autorin mit Thor und Wellsie gemeinsam geführt hat.

Summa summarum ist das 672 Seiten starke Buch ein Leitfaden durch die Welt der Bruderschaft der Black Dagger. Ein Sahnestückchen, das man genießen kann, aber nicht genießen muss. Von mir gibt es - weil ich das Sahnestückchen genossen habe - 4,5 Punkte.


Die Bruderschaft der Black Dagger

Ein Führer durch die Welt von J.R. Ward's BLACK DAGGER

J.R. Ward

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Originaltitel: The Black Dagger Brotherhood: Insider's Guide
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453526389
Erscheinungsdatum: Dezember 2009
Genre: Paranormal

Teil einer Serie: Black Dagger Brotherhood

Klappentext

Von den Fans sehnsüchtig erwartet und von den Vampir-Liebhabern sofort verschlungen – J. R. Wards »Black-Dagger«-Romane landen jedes Mal auf der Bestsellerliste! Mit ihren düster-erotischen Geschichten um den erbitterten Kampf und die dunklen Leidenschaften der letzten Vampire auf Erden hat J. R. Ward in der Mystery neue Maßstäbe gesetzt.

Quelle: Heyne

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