Rezensionen

Kas Bewertung 04 Sterne.png

Im Sommerpalast der Sommerelfen geht es derzeit intrigant zu! Die Königin der Sommerelfen, Mab genannt, will aus ihren zahlreichen Neffen und Nichten einen würdigen Nachfolger bzw. Nachfolgerin erwählen. Grund genug für Fiona, die durchaus in die engere Wahl gezogen wird, das Weite zu suchen. Fiona ist am Hofe Queen Mabs aufgewachsen, da ihre Eltern, zwei Sidh, tot sind. Dionnu, Fionas Onkel und ehemaliger Gatte Queen Mabs ist König der Winterelfen, die als extrem verschlagen und bösartig gelten. Fiona möchte keinesfalls in die Fußstapfen Mabs treten, da sie keine Ambitionen hat, sich als Königin mit den Sommer- und Winterelfen herumzuschlagen. Denn der Friede, der zwischen den Elfenvölkern herrscht ist sehr zerbrechlich.

Ihr einzig möglicher Ausweg: Die Flucht nach New York, in die Welt der Menschen. Doch dies ist seit einem Vorfall den Elfen, laut königlichem Dekret, verboten. Doch davon lässt sich Fiona nicht abschrecken. Prompt wird sie in der Menschenwelt von einem Dämon angegriffen! Doch es naht Rettung, in Form von Tobias Walker, einem Beta des Silverback-Clans. Tobias hat eigentlich gar keine Zeit, sich von Fiona ablenken zu lassen. Denn es geht nun schon seit 6 Monate darum, das der Hohe Rat der Anderen mit den Menschen zu einer Einigung kommt, inwieweit es von statten gehen soll, der Menschheit klar zu machen, dass es die Anderen gibt. Das ihn Fiona davon abhält seine Arbeit als Sicherheitschef zu tun gefällt ihm gar nicht.

Beide müssen feststellen, dass Fiona der Weg zurück ins Elfenreich versperrt wurde - via Magie. Wer steckt dahinter? Tobias bleibt nichts anderes übrig und nimmt Fiona mit zu sich. Wohl wissend, dass er sich dafür eine Menge Ärger einhandelt. Nicht genug dass Fiona ihn von seinen Aufgaben fern hält, die mächtige Queen Mab wird kaum davon entzückt sein, wenn sie erfährt, wo Fiona steckt. Als würde das nicht reichen, knistert es auch noch gewaltig zwischen den beiden.

Geneigte LeserInnen, bereits im Vorgängerteil "Küss mich Werwolf " war die Sprache, der sich die Autorin bedient hat sehr flapsig gehalten. In "Die Schöne und der Werwolf" geht es flapsig weiter. Jedoch musste ich mich in diesem Roman, über die oft seltsam anmutende Satzstellung wundern. Reichlich gewöhnungsbedürftig und holprig kam sie daher. Der Comic-hafte, manchmal auf Satzfragmente reduzierte Schreibstil ist sicherlich nicht jedermanns Sache.

Erotisch ging es hoch her. Was passiert, wenn man einen animalischen Werwolf und eine sehr starrköpfige Fee zusammenfügt? Es entsteht ein Gefühlsgewitter, das sich entladet! Neben der Erotik darf sich der Leser auf Humor, Dämonen, Teufel, Hexen, Werwölfe und sogar die Dämonenpolizei freuen. Die Faktoren, die auf das Heldenpaar einwirken, sind voller Windungen und Wendungen, auch wenn diese manchmal etwas voraussehbar sind. Wer an paranomal-erotischer Literatur, die vielleicht auch mal über das Ziel hinausschießt, Spaß hat und diese nicht zu ernst nimmt, liegt hier richtig. 4 Punkte für die leicht zu lesende Geschichte "Die Schöne und der Werwolf".