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Tinas Bewertung

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Elisabeth ist eine junge Frau die sehr unsicher ist, was sie mit ihrem Leben anfangen möchte und so lediglich in den Tag hineinlebt.
Wenn sie sich in vieler Hinsicht auch unsicher ist, so weiß sie eines doch genau: Das Blumenlädchen ihrer Mutter wird sie nicht übernehmen.
Bis Elizabeth den Rentner Otto Kaminski kennenlernt.

Otto Kaminski lebt gerne in der Vergangenheit, in der Zeit wo er Gärtner bei Frau Esther gewesen ist. Er erzählt Elizabeth seine Geschichte und die wachsende Freundschaft zu Otto verändert Elizabeth Leben, Denken und Fühlen.

In dem Buch „Esthers Garten“ verbinden sich die Geschichten mehrerer Figuren, die alle für sich genommen schon einzeln intensiven Geschichtsstoff versprechen. Zusammen genommen ist das Buch dann wie ein (Blumen)Meer an Gefühlen in dem es viel zu entdecken gibt.

Der manchmal traurige Hintergrund der Geschichte im Schatten des Nationalsozialismus wird durch die gemeinsame Liebe der Figuren zu allem was grünt und blüht immer wieder zu einer hoffnungsvollen Zukunft gewendet. Ganz nach dem Motto von Otto: „Das Leben ist wie ein Garten, entweder schafft man ihn durch Hoffnung und Tatkraft zum Blühen zu bekommen, oder er verwahrlost“.

Bittersüß erzählt fesselt „Esthers Garten“ derart, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte; aber man muss als Leser auch einfach mit den Figuren mit fiebern.

Tanja Wekwerth schafft durch ihren faszinierenden und hervorragenden Schreibstil ein buntes Gemälde an Szenen und Stimmungen vor dem inneren Auge des Lesers entstehen zu lassen. Dieser wundervolle Erzählstil trägt zusätzlich zum perfekten Lesegenuss bei.

Ein Buch wie ein Rosenstrauß der sich langsam öffnet und dann in voller Blüte und Duft entwickelt vor einem liegt. Ein Lesegenuss. Empfehlenswert.


Esthers Garten

Tanja Wekwerth

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Originaltitel: ----
Verlag: Droemer/Knaur
ISBN: 978-3426633427
Erscheinungsdatum: August 2006
Genre: Contemporary

Klappentext

Könnte das Leben nicht ganz anders sein? Aufregender? Spannender? Die Studentin Elisabeth jedenfalls ist mit dem ihren höchst unzufrieden. Da lernt sie den liebenswerten Pensionär Otto kennen, der in ihrem Haus wohnt und ihr seine Geschichte erzählt: Einst arbeitete er als Gärtner im Haus der schönen Esther, die er glühend verehrte und bewunderte. Niemals hat er jene Frau vergessen, die Berlin Ende der dreißiger Jahre verlassen musste und für ihn der Inbegriff von Schönheit und Lebenskunst war. Bis zum heutigen Tag hat er ihr Bild in seinem Herzen bewahrt. Während Otto erzählt, erliegt Elisabeth immer mehr Esthers Faszination und trifft schließlich eine Entscheidung, die ihr Leben verändert...

Quelle: Droemer/Knaur

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