Rezensionen

Ankes Bewertung 04 Sterne.png

Grundsätzlich finde ich diese Serie wirklich klasse. Und ich habe mich mit Freude bis zu diesem 4. Teil gelesen; wobei die Serie fünf Teile umfasst und in „Dark OPs“, mit Cals Zwillingsbruder Dec, jedoch gewissermaßen eine Fortsetzung findet.

Allerdings habe sich in meinem Kopf, die gelesenen Teile bereits so vermischt, dass ich sie nicht mehr auseinander halten kann, so ähnlich sind sich, meiner Meinung nach, ihre Handlungsabläufe und die Eigenschaften ihrer Charaktere. Dabei hilft mir auch das jeweils andere Setting nichts.

Und sicher, dabei sind alle Teile der Serie, auch Cals Geschichte, wirklich gekonnt erzählt und sehr unterhaltsam zu lesen und auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Doch die Gleichförmigkeit, die sich dabei eingeschlichen hat und die einzelnen Teile zu einem Einheitsbrei werden lassen, gefällt mir keineswegs.

Vermutlich konnte noch erschwerend hinzu, dass ich nicht so wirklich gut mit dem Frauentyp kann, den die Autorin in der Serie beschreibt. Mir ist das bereits bei den anderen Hauptprotagonistinnen aufgefallen und auch Angelina empfinde ich mehr anstrengend, als sympathisch. Was es natürlich für mich auch nicht einfacher macht, die Anziehungskraft, die praktisch vom ersten Blick an gegeben ist, zwischen den Protagonisten nachzuvollziehen. Ich vermute, dass die Autorin bei mir persönlich mehr mit einer wesentlich langsameren Annäherung der Hauptfiguren hätte erreichen können. Besonders bei Cal und Angelina, der sie zum ersten Mal auf einem Handy-Video und dann auch noch innerhalb einer brutalen Szene erblickt. So kann zwar ihre Tatkraft und Handlungsfähigkeit und vielleicht noch ihre Attraktivität einschätzen (wozu er meiner Meinung nach aber ganz schön oberflächlich sein müsste), aber eine Anziehungskraft darüber hinaus? Nun ja. Das kann man wohl halten, wie man will. Aber tatsächlich möchte ich das auch gar nicht zum Kriterium meiner Einschätzung des Buches machen.

Natürlich werde ich Pax‘ Geschichte zum Abschluss ebenfalls lesen. Und ich freue mich darauf. Doch ich merke, dass ich doch bereits etwas vorsichtiger und mit weniger Erwartung an sie herangehe.

Kurz gefasst: Jessica Westin hat mit ihren Black Panther eine unterhaltsame Serie geschaffen und weiß mich auch mit diesem 4. Teil von ihrer Erzählkunst zu überzeugen. Dabei steht für mich nur zweitrangig, dass sich alle Teile, in ihrer Struktur, für mein Empfinden, doch etwas zu deutlich ähneln.