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Tinas Bewertung

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Da der Klappentext den Inhalt gut zusammenfasst, verzichte ich auf eine eigene Inhaltsangabe. Ich möchte aber dennoch gerne, zur Vervollständigung, die anderen Figuren im Einzelnen kurz vorstellen.

Wichtig zu nennen wäre:
- Anna Belle Prestwich und ihr Kater Castro sind die letzten, nach dem Tod der Besitzer Jack und Laurel, noch immer verblieben Gäste im Bed & Breakfest „Domus Jefferson“. Allerdings sind Kater und sein Frauchen, die von allen liebevoll A&P genannt, schon eher Freunde der Familie, denn nur „Gäste“.
A&P unterstützen die Familie großzügig und stehen ihnen mit Rat und Tat in der schweren Zeit nach dem Tod der Eltern zur Seite.

- Rain Jesperson; ist die Jugendliebe von Malcom und arbeitet im B&B. Rain gehörte praktisch ebenfalls schon zur Familie und nimmt so auch entsprechenden Anteil an dem Verlust der Eltern. Aber sie ist mit Nathan Crescimanno verlobt, dem Bezirksstaatsanwalt, der noch eine Rechnung mit Malcolm offen hat. Und so bleibt die Frage offen ob sich Nathan und Malcom vertragen werden oder die Situation womöglich eskaliert?

- Tante Allyson, die Schwester von Laurel, ist eine weitere unschätzbare Stütze für Matthew, Malcom und Samantha. Sie ist es auch die besonders Malcolm hilft, besser mit dem Familiengeheimnis klar zukommen.

Oh, *schwärm* was war das für ein schönes Buch!

Ich wurde von der ersten Seite an in die Geschichte förmlich herein gesogen und habe das Buch an einem Tag gelesen, denn es war einfach zu schwer für mich, auch nur kurz, mit dem Lesen aufzuhören.
An manchen Stellen brauchte ich ein Taschentuch; einerseits war es sehr romantisch, andererseits aber auch wieder sehr traurig und bewegend. Ein Inhalt der mich nachdenklich gestimmt hat und der mir noch lange im Gedächtnis blieb.

Die Briefe, die Jack an Laurel schreibt, zeigen wie sehr er sie geliebt und bewundert hat, aber auch das kein Mensch frei von Fehlern ist.
Auch die Geschichte der einzelnen Familienmitglieder, zeigt das nicht immer alles rosig ist, aber auch das es sich zu kämpfen lohnt. Und das man alles dafür tun sollte seine Träume zu verwirklichen.

Der Schreibstil ist flüssig und hat mich wirklich gefesselt. Der Autor ist für mich die Entdeckung des Jahres und ich kann nur hoffen, dass er noch viele Bücher schreibt, die dann in einer so schönen Gestaltung veröffentlich werden, wie „Die Mittwochsbriefe“.

Besonders hervorheben möchte ich das schöne Cover. Es hat mich im ersten Moment an das Kinderlied „Kommt ein Vogel geflogen…..“ erinnert.
Die Figur Jack hat es so erklärt: „Der Briefkasten sieht aus als hätte er schon einige Geheimnisse getragen. Er ist genau der Richtige für unsere Mittwochsbriefe, er wird sie stolz aufbewahren“. Und genau das spiegelt auch das Cover für mich wieder und so kann ich es nur als sehr gelungen loben.

P.S.: Auch das kleine Detail am Rande, ein Nachwort in Form eines Briefes, das im hinteren Buchdeckel in einem Briefumschlag steckt, war einfach entzückend.


Die Mittwochsbriefe

Jason F. Wright

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Originaltitel: The Wednesday Letters
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-26609-4
Erscheinungsdatum: Januar 2009
Genre: Contemporary

Klappentext

Fast vierzig Jahre waren Jack und Laurel verheiratet, als sie in derselben Nacht Arm in Arm sterben. Die drei erwachsenen Kinder kommen zum Begräbnis im Elternhaus zusammen – und entdecken im Keller ein Vermächtnis: Tausende von Briefen, die der Vater jeden Mittwoch an die Mutter schrieb. Wunderbare Briefe voller Liebe und Gefühl. Und ein Brief, der ein schreckliches Familiengeheimnis offenbart.

Innerhalb einer einzigen schicksalsschweren Nacht sterben Jack und Laurel, die seit fast vierzig Jahren glücklich verheiratet waren. Schweren Herzens finden sich ihre drei Kinder zusammen, um die Begräbnisfeierlichkeiten zu organisieren. Jeder hat sein eigenes Problem im Gepäck: Matthews Ehe ist ungewollt kinderlos und entsprechend angespannt. Samantha wiederum ist bereits geschieden und muss sich als alleinerziehende Mutter durchkämpfen. Und Malcolm ist um seiner Jugendliebe willen mit dem Gesetz in Konflikt geraten und bereits vor Jahren in Brasilien untergetaucht. Im Keller ihres Elternhauses stoßen die drei unvermutet auf einen Schatz: kistenweise Briefe des Vaters an die Mutter, die er ihr jahrzehntelang jeden Mittwoch geschrieben hat. Sie bieten wunderbar romantische Liebeserklärungen an seine Frau und zugleich eine rührende Geschichte der Familie. Die Lektüre ist zunächst enorm tröstlich. Doch dann taucht ein Brief auf, der die Familie in ihren Grundfesten erschüttert und eines der Kinder in den Abgrund zu stoßen droht.

Quelle: Heyne

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