back to the roots

Geschrieben von Anke on Februar 27, 2019

Lesetechnisch war der Dezember mäßig, der Januar mau und der Februar übervoll. Zudem tendierte ersterer zum Sach- und Ratgeber und letzterer Zeitpunkt zum Liebesroman; was eine wirklich nette und - ich gebe es gerne zu - höchst willkommene Entwicklung ist! Es wurde echt mal wieder Zeit, dass ich mir ein paar Liebesromane und dazu auch noch historische auf die Liste schreiben kann.

Doch diese fängt jedoch erst einmal mit den Hörbüchern an, die ich mir bei einer neu entdecktem Leidenschaft zu Gemüte führe, dem Bügeln.

Nicole Staudingers "Die Schlagfertigkeitsqueen"; sehr empfehlenswert, sehr amüsant, höchst kurzweilig und dabei sogar lehrreich!

Christian Peter Dogs und Nina Poelchaus "Gefühle sind keine Krankheiten"; noch empfehlenswerter, nicht minder unterhaltsam und nicht nur lehrreich, sondern für mich gewissermaßen ein Wendepunkt in meiner persönlichen Entwicklung!

Bas Kasts "Ernährungskompas"; mh, ehrlicherweise bin ich nicht ganz sicher was ich davon halten soll. Einige der Themen sprechen mir aus dem Herzen und mich absolut an, andere widerrum sehe ich kritischer und teile dabei die Meinung des Autors nicht, egal wie viele Studien er dazu anführt!

Thilo Bodes "Die Essenfälscher"; war höchst aufschlussreich zu lesen, auch wenn das Buch mittlerweile in die Jahre gekommen ist. Grundsätzlich hat sich an dem System wohl nichts verändert, wenn auch heute andere Marken/Firmen im Fokus stehen, wie damals.

"Abgespeist", ebenfalls vom Autor und nur ein paar Jahre junger, dagegen konnte mich nicht mehr so fesseln, vielleicht weil es im Grunde das selbe Thema, wie "Die Essensfälscher" behandelt, nur mit einen um ein paar Grad geänderten Blickwinkel.

Annie Leonhards "The Story of Stuff"; tja. Ich zweifel nicht daran, dass das Buch und sein Inhalt es absolut wert sind gelesen zu werden. Doch spricht Annie Leonhard eine ganz andere Sprache als zb. Thilo Bode. Sie schreibt sehr viel (betriebs-)wissenschaftlicher und nutzt damit einen mir ungewohnten Sprachschatz. Der macht es mir leider etwas schwer dem Inhalt zu folgen. Da ich im Moment selber viel zu (betriebswirtschaftliches in persönlicher Sache) bedenken habe war mir das vielleicht etwas zu viel. Ich habe das Buch Mitte Februar beisetzte gelegt und mich leichter Unterhaltung zugewandt.

Davor gab es aber noch zwei Bücher von Helen Harper, deren Lazy-Hexen-Serie, ich so mochte, den 1. Teil ihrer "The Fractured Faery"-Serie, Box of Frogs und den 1.Teil ihrer "City of Magic"-Serie, Shrill Dusk, die, für mich völlig unerwartet eng miteinander zusammenhängen. Grundsätzlich mag ich die Autorin und ihre Bücher sehr gerne, allerdings habe ich es nicht immer so mit ihren Figuren, wie ich feststellen durfte. Zwar mochte ich "Charley", die menschliche, aber Magie-fähige Hauptprotagonistin, ein wenig mehr als die Fee Madrona, aus "Box of Frogs", aber keine war mir so sympathisch, wie Ivy, die lazy Hexe aus "Slouch Witch". Die Welt die Helen Harper hier erschaffen hat, finde ich jedoch recht spannend - und bin vielleicht deswegen noch nicht ganz einig ob ich ein oder beide Serien weiterverfolge.

Helen Harper
- Shrill Dusk (Ankes Notiz)
- Box of Frogs (Ankes Notiz)

Und weil so was nie ausbleibt gibt es, bevor es an die wirklich schöne Leseerfahrung der letzten Monate geht, noch ein negativ Beispiel: ein "Buch aus der Hölle"; wie es die Bloggerin Irina, von "Bücher über alles" auszudrücken pflegt.

Nun, eigentlich müsste es wohl "Protaognisten aus der Hölle" heißen, denn Elle Caseys "Falsche Nummer, richtiger Mann", der 1. Teil ihrer "Die Bourbon Street Boys" war von Plot her eigentlich gar nicht übel. Aber *wtf soll ich mit einer solchen Hauptfigur anfangen? Weglegen und vergessen - wenn einem diese Gnade beschieden ist - ist da die beste Option. Im Moment noch hat sich dieser Entsetzten einer   pubertierenden best of thrity so abartig in mein Hirn gebrannt, dass ich mich davon immer noch nicht erholt habe. OMG - was für ein gequirlter Mist.

Dagegen ist diese Wiederentdeckung von Wurzeln der reinste Traum! Ich habe mich spontan den restlichen bisher veröffentlichten Teil der Serie gewidmet und nach der "Falschen Nummer..." wieder Vertrauen in Liebesromanautorinnen gefunden. Auch wenn ich zugegebenermaßen auch hier etwas zu bekritteln hatte. Aber bei historischen Liebesromane setzte ich eben eine ganz besonders hohe Latte an, vermutlich weil mir dieses Romane einfach auch besonders am Herzen liegen.

Christi Caldwell
- Die Versuchung des Herzogs (Anke)
- Die Begierde des Herzogs (Anke)
- Ein Herzog zu Weihnachten (Anke)
- Der Charme des Herzogs (Anke)

Soviel zu den letzten Lesemonaten. Da ich für mich gelernt hat - und das ehrlicherweise auch genieße - lege ich keine Erwartungen an mich an, dass das so weiter gehen wird. Sondern lass mich einfach lesetechnisch treiben. Aber man weiß ja nie, ich hätte da nämlich noch ein paar interessante Historische auf meiner Liste und zwei andere Caldwell wären da aktuell ja auch noch offen ...

gelesen im

Dezember 2018,
Januar und Februar 2019






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