Bücherregal-Geplauder #6

by

An diese Stellen möchte ich eine kleine Pause zum Thema „Historische Liebesromane für Einsteiger“ einlegen, bevor ich mich weiteren dieser Lesetipps widmen möchte. Heute sind Bücherregale dran; also die Möbelstücke, nicht Dinger mit den lesbaren Inhalten, die sich darin tummeln.

Es war nicht so ganz einfach Bilder in unserer Foto-Kiste zu finden, die meine Bücherregal-Entwicklung zeigen – aber naja, so viel hat sich da eigentlich auch nicht „entwickelt“.

Seit damals, in unserer ersten 2-Zimmerwohnung, als ich meinen ersten Liebesroman las und meine Liebesroman-Sammlung ihren Anfang nahm, hatte ich mir zunächst den Platz unterm Fenster als Bücherregal gesichert.

Man kann sogar den Amanda Quick sehen, der da bereits bei mir eingezogen war; siehe dazu: hier. Dass muss so um das Jahr 1993 herum gewesen sein.

Es dürfte nicht verwundern, dass der Platz unterm Fenster von diesem Zeitpunkt an nicht mehr lange ausreichte und meine Bücher, aka meine Liebesroman-Sammlung, in selbstgebauten Regalen umzogen, mein Mann hatte damals noch Ambitionen zum Schreiner und nur so konnten wir den begrenzten Wohnraum optimal ausfüllen, die den Platz rechts und links neben besagtem Fenster einnahmen; leider habe ich davon kein Bild gefunden.

Nach unserem Umzug in eine größere Wohnung, im Jahr 2000 (so um den Dreh herum), aus der Stadt aufs Land, wurde ich vom Selbstbau-Bücherregal-Typ zum „Billy (Ikea)“-BücherRegaler.

(hier leider nur ein Bildausschnitt, aber sogar inkl. meines „alten“ gewichtigen Ichs)

Zunächst gab es vier 60ziger Billys im Wohnzimmer, rechts und links hinter unserer neuen Couch, bzw. unserer ersten Couch, zuvor hatte es keinen Platz für ein solches Möbelstücks gegeben.

Wir haben jedoch nicht lange in dieser Wohnung gewohnt, sondern sind schon zwei Jahre später erneut umgezogen – was mir Gelegenheit gab meine „Billy“-Bücherregal-Sammlung zu erweitern. Und das war bitter nötig, denn meine Sammlung schmückte mittlerweile die wenigen Regalböden in Doppelreihen.

Was dann auch meine Blütezeit eingeläutet hat, mit einem guten Stück über 1000 Liebesromanen, „in stock“ – wobei hier der SUB von mindestens 450 Bücher eingerechnet war. Mehr Bücher als damals konnte ich nie wieder mein eigen nennen; aber da diese ambitionierten Zeiten für mich vorbei sind, ist das schon okay so.

Und so hat sich, als sich anfingen meine Interessen zu verlagern, sich mein Leben von Grund auf verändert hat und wir beschlossen wieder vom Land in die Stadt zu ziehen, natürlich auch einiges in Sachen Bücherregale getan. Wobei ich immer noch „Billy“ bin.

Doch schon vor dem Umzug habe ich angefangen auszusortieren, mich von hunderten von Coras zu trennen, vielen „sind ganz okay“-Romanen und so manchem Einzelstück. Stattdessen habe ich mich auf Keeper-Reihen und die Büchersammlungen ausgewählter Lieblingsautoren konzentriert.

Ich schätze, dass ich heute noch ca. 500 Bücher „in stock“ habe, die fast ausschließlich solche, die sich schon lange in meinem Besitz befinden. Neue dazu gekommen, also was Liebesromane betrifft, sind nur sehr wenige.

Nach unserem Umzug zurück in die Stadt musste ich aus Platzgründen meine Bücherregale wieder aufteilen und auf Wohnzimmer und Schlafzimmer verteilen. Hier ein paar Ausschnitte:

Nach dem 3. Umzug sind die Regale doch nun ziemlich in Mittleidenschaft gezogen worden. Doch bis mein Sohn mit dem Studium fertig ist, einen Job und dann hoffentlich das Bedürfnis auf eigenen Füßen zu stehen und sein Zimmer frei wird, müssen die „Billy“s noch durchhalten. Für den Zeitpunkt haben wir uns aber dann eh einen neuen Style in Sachen Einrichtung versprochen; und ganz ehrlich, mittlerweile kann ich die „Billys“, so gute Dienste sie mir auch bisher geleitet habe, einfach nicht mehr sehen.

Und wie sieht es mit euch aus, was für ein Bücherregal-Typ seid ihr?

No tags