Bücherregal-Geplauder #8

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Historische Liebesromane für Einsteiger Teil 6
Heute: Connie Brockway – Die Braut Arabiens

Weil sich hier schon die Beitragsideen ansammeln (was ja schon mal sehr positiv ist, aber weil die Teile alle noch ungeschrieben sind, nicht so wirklich produktiv), gibt es heute auf die Schnelle erst einmal einen „Historische Liebesromane für Einsteiger“-Teil, bevor ich mich demnächst weiteren Bücherregalen widmen möchte, auf die ich die letzte Zeit so gestoßen bin.

Ich kann schon gar nicht mehr aufzählen, wie oft ich schon in Connie Brockways „Die Braut Arabiens“ geschmökert habe. Tatsächlich ist es für mich eines der Wohlfühlbücher, die ich dann und wann aus dem Regal ziehe, wenn ich einer Leseunlust-Phase den Gar ausmachen will oder einfach ein paar Liebesroman-Streicheinheiten benötige.

Dabei erinnere ich mich stets an meine erste und bisher einzige Begegnung mit der Autorin, auf einer Loveletter Convention, vor vielen Jahren. Doch die war leider nicht so Erinnerungswert, wie ich sie gerne beschreiben würde.

Und das lag allein an mir. Ich war an diesem Tag zu spät. Stau auf der Autobahn, Verfahren in Wiesbaden, lange Parkplatzsuche, die Hetze zum Tagungshotel, Vortag bereits lange angefangen und ich stand unversehens, in einem leeren Foyer, dem Tisch mit der Autorin gegenüber, die dort wohl gerade noch damit beschäftigt gewesen war Autogramme zu geben – nun aber da alle dem Vortrag lauschten, mit einem Mal arbeitslos.

Ich Trottel, für den Moment völlig überfordert und ein bisschen neben mir stehend, hatte ÜBERHAUPT keine Ahnung, dass ich hier meiner heißgeliebten Connie Brockway gegenüberstand. Das hat sich mir erst viel später erschlossen, als ich Zeit hatte auf das Buch, samt Autogramm zu schauen.

So plötzlich ins Englische geworfen, war ich nur gerade so fähig einen Namen zu stottern, falsch buchstabiert versteht sich, wenn schon Fettnäpfchen, dann wenigstens ordentlich, und mich für Buch und Autogramm zu bedanken. Anstelle der Autorin meine Verehrung entgegenzubringen habe ich nun ein Autogramm, mit falsch buchstabierter Namens-Widmung und ein gestammeltes „Thank you“. Souverän von Connie Brockway behandelt, aber unbeholfen und total peinlich von mir. Na toll. Argh!

Wobei? Habe ich die Ausgabe überhaupt noch? OMG?! Ich werde doch nicht, in meinem Eifer auszusortieren …. Mir ist ja wirklich alles zuzutrauen. Aber puh, ja, da iss‘ sie:

 

Also, diese kleine Anekdote und die Moral „daran zu denken, immer und überall vorbereitet zu sein“ im Sinn, genießt „Die Braut Arabiens“ und lasst euch von Harry und Desdemona nach Ägypten entführen. Auch die beiden haben so manch überraschende Situation zu bewältigen, sind dabei aber natürlich um einiges souveräner als ich es je sein könnte (nun ja Harry ist es wohl, bei Desdemona bin ich mir da nicht so sicher).

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