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Ankes Bewertung

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4 Jahre zuvor, nach der Erfindung von synthetischem Blut, sind die Vampire aus ihren Särgen gekrochen, wie Sookie es zu sagen pflegt, und haben sich der Öffentlichkeit gestellt. Ein Teil der Vampirgesellschaft kämpft nun um rechtliche Anerkennung und ihren Platz zwischen den Sterblichen. Aber nicht alle Vampirgruppen sehnen sich nach dem bürgerlichen Leben und noch weniger Sterbliche möchten Vampiren einen Platz in der Gesellschaft einräumen und so sind Konflikte vorprogrammiert.

Die Geschichte spielt in Bontemps, einer Kleinstadt in Louisiana. Hauptfigur ist die Kellnerin Sookie Stackhouse, die nicht nur über eine liberale Einstellung den Vampiren gegenüber verfügt, sondern auch über die Fähigkeit der Telepathie. Sie hört die Gedanken aller Menschen um sie herum und für Sookie ist das eine ungeheure Belastung.

Nur die Gedanken des Vampirs Bill Compton, der neu in die Stadt gekommen ist und sich in Bontemps niederlassen will, kann sie nicht hören. Kein Wunder also,warum er auf Sookie eine starke Anziehungskraft ausübt.

Wären da nicht eine Reihe Morde an Frauen, die sich irgendwann einmal mit Vampiren eingelassen haben und würde nicht Sookie Bruder Jason als Hauptverdächtiger gehandelt werden, könne eigentlich alles so ruhig weiterlaufen wie immer….

Die 1. Staffel von „True Blood“ hält sich im Kern fast Wort für Wort ans Buch „Vorübergehend Tot /Dead until Dark“, zumindest was den Part von Sookie und Bill betrifft.
Wenn man aber ganz ehrlich ist, dann würde das evtl. für 3 Folgen reichen, aber niemals ganze 12 Teile unterhaltend füllen. So wurden verschiedene Nebenplots für die Serie dazugeschrieben.

Der erste Gedanke von Charlaine Harris Fans könnte nun sein: Um Gotteswillen – Finger weg vom Inhalt, der ist gut, so wie er ist!
Eine verständliche Reaktion, aber wie ich finde vollkommen unbegründet. Die neu beigefügten Nebenplots fügen sich wirklich hervorragend in die Serie ein. Und es ist hochspannend, was sich die Macher von „True Blood“ weiterhin ausdenken um alles miteinander zu vermischen.

Die Serie ist aktuell im September 08 im US TV Sender HBO gelaufen, bisher ist weder eine DVD angekündigt, noch wurde über eine Möglichkeit die Sendung im deutschen Fernsehen zu zeigen, gemunkelt. Ich hoffe aber, dass zumindest ersteres, eine DVD mit der Season 1, bald auf dem US Markt erscheinen wird.

Das „Vorübergehend Tot“ eine spannende faszinierende Geschichte ist, brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen. Dass aber die Serie in ganzem Umfang die Atmosphäre des Buches wiedergibt ist absolut lobenswert und den Machern der Serie gilt meine Bewunderung.

Stellenweise hat „True Blood“ schon ein wenig „Splatter“ Horror Qualitäten, die aber einfach passen und schon in der folgenden Sequenz wieder parodiert und damit in ein ganz anders Licht gerückt werden. Eigentlich bin ich nämlich recht empfindlich damit, was den allzu großzügigen Einsatz von Kunstblut und Sex betrifft. Aber im Fall von „True Blood“ war ich über mich selbst erstaunt, wie leicht ich diese Szenen akzeptiert habe.

Anna Parquin (Sookie), Stephen Moyer (Bill) und Ryan Kwanten (Jason), sowie alle auch anderen Schauspieler sind interessant und stimmig zum Buch ausgewählt.
Eine Season 2 wurde bereits von HBO bestellt und soweit ich Informationen gefunden habe, wird auch bereits gedreht. Voraussichtlicher Sendetermin im US TV wird mit Sommer 2009 angegeben. Es bleibt zu wünschen, dass sich die Macher von „True Blood“ weiterhin solche Mühe geben und so viel Liebe in das Projekt stecken, wie sie sie für die 1. Season investiert haben.

Fazit: An alle Vampir- und oder Sookie Stackhouse-Fans und solche die es noch werden wollen: Unbedingt anschauen, sobald sich eine Möglichkeit dazu ergibt.


True Blood (Serie)

Buchvorlage: Allan Ball / Charlaine Harris

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Originaltitel: True Blood
VertriebWarner Home Video
AISN: B0033T0PKA
Erscheinungsdatum: April 2010
Genre: Paranormal

Schauspieler ua: Anna Paquin, Stephen Moyer, Ryan Kwanten

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