Geliebt oder gehasst- Autorenvorlieben

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Liebe MagazinleserInnen,

ja es ist schon so eine Sache mit den Geschmäckern. Ob Ansichten, Mode, Musik, Bücher, Partner fürs Leben- jeder von uns hat da einen ganz individuellen Geschmack und das ist gut so und macht die menschliche Vielfalt erst aus. Sehr spannend finde ich es immer, wenn ich mit Freunden über mein liebstes Hobby quatschen kann… ihr ahnt es sicher schon; das Lesen. ;-) Und gerade bei solchen Gelegenheiten fällt mir auch immer wieder auf, wie unterschiedlich die Geschmäcker doch sind. Manchmal ist man sich völlig einig was einen Roman angeht, so manches Mal frage ich mich jedoch auch völlig verblüfft, wie es sein kann, dass mein Gegenüber mein absolutes Lieblingsbuch zäh und langweilig findet. Apropos… dies ist nach vielen Jahren immer noch mein Lieblingsbuch (wobei ich auch glaube, das es auch weiterhin so bleiben wird. Diana Gabaldon macht es mir dabei sehr schwer, an anderen Schottlandromances so viel Gefallen zu finden, wie beim ersten Band um Jamie & Claire.

Feuer und Stein: Roman: Band 1 der Highland-Saga

Auch wenn manche Plots noch so spannend und verzwickt anmuten, mit Helden aufwarten, die männlicher nicht sein könnten, beschleicht mich oft ein Gefühl von „das habe ich doch schon woanders gelesen“ oder tauscht man Haar und Augenfarbe aus, könnte es auch Held X aus Buch Y. sein. Es ist eigentlich völlig egal finde ich, ob die Geschichte unglaublich einfallsreich gestrickt wurde- im Grunde ist das Wichtigste bei einem Liebesroman immer noch ob die Magie zwischen Held und Heldin stimmt und man eine gewisse Authentizität und Glaubwürdigkeit zwischen den Zeilen erspüren kann. (sicher, bei einem fiktionalen Roman mag das schon ein wenig schwer zu vermitteln sein) Statt liebloser Wiederholungen von attraktiven körperlichen Attributen wünsche ich mir unter die Haut gehende Dialoge der Protagonisten, die mich mit Haut und Haaren an ein Buch fesseln und mir dabei ab und an sogar ein paar Tränchen entlocken können, weil ich so emotional von der Story berührt bin.

Aber, und somit komme ich nun auf das eigentliche Oberthema zurück- jeder Mensch empfindet das anders und so widmen wir uns von Happy End Bücher.de diesmal einigen Lieblings- und Hassautoren von uns, stellen Pro & Kontra unserer eigenen Meinungen gegeneinander und ich glaube am Ende werdet ihr sehen, dass es selbst uns nicht anders geht, wie allen anderen Menschen. Aber vielleicht dienen euch unsere persönlichen Einschätzungen ja auch als ein kleiner Wegweiser zu eurem Lieblingsroman. Das würde uns sehr freuen. :-)

 

Trenner-Ranke

Nicoles Lieblingsautoren: (kleine Auswahl )

Die geliehene Zeit: Roman: Band 2 der Highland-Saga Das Lächeln der Fortuna: Historischer Roman: Waringham Trilogie 1 Die verborgene Kammer: Roman Mariana: Roman

Diebstahl des Herzens Lord des Feuers. Chantal - Geliebte Lügnerin Der Sohn der Schatten

Im Paradies der Liebe. Rache im Blut - Liebe im Herzen (Historical Gold Extra) Ein verlockend beherrrschter Earl Mörder ohne Gnade

Für mich die beste deutsche Autorin für (rein) historische Unterhaltungsromane ist und bleibt Rebecca Gable (auch wenn es in diesem Bereich durchaus noch ein paar weitere interessante Autorinnen gibt). Das liegt zum einen daran, dass ihre Hintergrundrecherchen stets sehr akribisch genau sind, sie die Fähigkeit hat Historie wunderbar lebendig wirken zu lassen (ohne dass man das Gefühl bekommt, man wäre einer langweiligen Geschichtsstunde ausgesetzt) und vor allem, dass ihre Romanfiguren Ecken und Kanten besitzen und nicht nur blasse, austauschbare Protagonisten sind. Man fiebert mit und kann sich perfekt in die Geschichte einfinden, so dass man am Ende fast meint, man kenne die Waringhams persönlich. ;-)

Eine weitere Lieblingsautorin von mir, wenn es um historische Romane geht ist Juliet Marillier; wobei deren Romane besonders empfehlenswert für Märchen und Sagenfans sind, die mit reinen Fantasyromanen etwas weniger anfangen können, aber ebenfalls großen Wert auf berührende Liebesgeschichten legen. Mein Favorit der Autorin ist „Der Sohn der Schatten„, ein Teil der Sevenwater-Serie; in dem einer meiner absoluten Lieblingsromanhelden eingeführt wird- BRAN– ein tortured hero par exellance!

Wenn es um Romane geht, die spannend, düster oder mysteriös sind, dann habe ich gleich eine ganze Menge an LieblingsautorenInnen, da mich solche Geschichten einfach wie magisch anziehen. Nennen möchte ich da auf jeden Fall Corinna Kastner, die bereits einige Bücher geschrieben hat (wobei auch Liebesromanleser nebenbei eine kleine Liebesgeschichte geboten bekommen) deren Schreibstil mich beim Lesen von „Die verborgene Kammer“ positiv überrascht hat, da sie Stimmungen und Beschreibungen von Örtlichkeiten und Szenerien wunderbar bildhaft darstellen kann. Auch die Gefühle ihrer Protagonisten bzw. Stimmungen, ob düster oder heiter, nimmt man beim Lesen sehr gut wahr. Genauso ist das auch der Fall bei Susannah Kearsley, Brenda Joyce (hier sind nicht die historischen Liebesromane gemeint, sondern ihre Mystery Romane wie „Kates Geheimnis„), Barbara Erskine (sie schafft es stets bei mir Gänsehautstimmung zu erzeugen) oder wenn es um Krimiautoren geht- Erica Spindler. Letzterer habe ich vor einiger Zeit ebenfalls ein paar Zeilen über ihre Bücher gewidmet.

Da mein Lieblingsgenre immer noch der historische Liebesroman ist, habe ich in der Tat sehr viele Lieblingsautorinnen, die auf meiner „Auto-Buy“ Liste stehen. Alle zu nennen, würde definitiv den Rahmen sprengen, so habe ich mich für eine kleine Auswahl entschieden die da wäre: 1. Marie Cordonnier/Valerie Lord. Eine der wenigen deutschsprachigen Autorinnen, die richtig gute historische Liebesromane geschrieben hat, wobei ihre Romane einem Vergleich zu internationalen Romanceautorinnen nicht scheuen brauchen. Mittlerweile sind ihre vor Jahren veröffentlichten Romances fast alle vergriffen und man bekommt sie so gut wie nur noch gebraucht. Marie Cordonniers Romane spielen in England oder Frankreich, sind zum Teil sehr spannend und natürlich kommt auch die Liebe darin nicht zu kurz. Ihre Geschichten erinnern mich immer ein wenig an die guten alten Mantel und Degen Filme von früher; und da ich zudem Liebesromane mit französischem Setting liebe, gehören Cordonniers Romances immer noch zu meinen Keepern.

Regencies lese ich ebenfalls sehr gerne und gerade dieser Zeitepoche widmen sich sehr viele Autorinnen. Da ich dabei aber auch auf einen geschliffene Wortwahl Wert lege, sind mir die historischen Liebesromane von Mary Balogh und Loretta Chase in dieser Hinsicht am liebsten, denn beide Autorin haben eine wunderbare Ausdrucksweise, zudem gehen ihre Liebesgeschichten ans Herz und vermögen es mich zum Schmunzeln aber auch zum Weinen zu bringen.

Ein wenig actionreicher und turbulenter geht es in Gaelen FoleysKnight“ Reihe oder aber auch in Jo Beverleys Malloren Serie zu. Nichtsdestotrotz liebe ich die Bücher dieser beiden Autorinnen ebenso, weil auch die familiäre Komponente darin eine große Rolle spielt. Und auch Patricia Potter schreibt sehr berührende historische Liebesromane deren Augenmerk hauptsächlich dem Heldenpaar und ihrer Liebesgeschichte gilt.

Ungeliebte Autorinnen, die keinen Weg mehr ins Bücherregal von Nicole finden:

Rivalen der Liebe Die Sherbrooke Braut. Roman. Sturm der Leidenschaft. Historischer Liebesroman. Auf Befehl des Königs. Roman.

Wie Fackeln im Sturm Königin der Piraten. Das Geheimnis des Wikingers Küss mich, Highlander!

Der widerspenstige Highlander: Roman Verrat und Verführung Die Teehändlerin: Roman Köstlich wie dein Kuss

Drei der ersten Autorinnen die ich nennen möchte, sind Connie Mason, Judith McNaught und Catherine Coulter. Allerdings mit einer kleinen Einschränkung- Einzelbände dieser Autorinnen habe ich durchaus behalten. In der Regel ist es so, dass Connie Mason und Catherine Coulters Romanhelden mir oft zu dominant und zu gewalttätig agieren. Auch „Fast-Vergewaltigungszenen“, (also Szenerien in denen der Held die Heldin zunächst zwingt ihm zu Willen zu sein; diese dann jedoch statt entsetzt zu sein, spürt wie ach so verliebt sie in den Helden ist) sind es, die mich so etwas von nerven und bei denen ich mich stets frage, wie eine (Leserin) so etwas toll finden kann? Sicher, weichgespülte Romanhelden braucht auch keine „Frau“, doch so etwas geht in meinen Augen heutzutage gar nicht mehr. Daher meide ich mittlerweile auch sehr viele 80erJahre Romances.

Bei Büchern von Autorinnen wie zum Beispiel (meine Liste ist da eigentlich noch viel länger) Julie Garwood, Lynsay Sands, Heather Grothaus und Danelle Harmon liegt es ein wenig anders. Im Grunde habe ich kein Problem damit, wenn in historischen Liebesromanen ein amüsanter Unterton vorherrscht und ich weiß auch, dass es viele Leserinnen gibt, die die Bücher genannter Autorinnen heiß und innig lieben, aber mich nerven einfach zu viel alberne Slapstick Einlagen (Sands) oder naive und nervige Heldinnen, die sogenannten „TSTL“, die den Anschein vermitteln, als ob sie eigentlich nicht eine Minute ohne den Helden in ihrer Zeitepoche überleben könnten.  An dieser Stelle möchte ich in Gedenken an erwähnte Bücher sehr gerne ein kleines „Grrrrr“ ausstoßen. ;-)

Zwei weitere Lieblingsautorinnen vieler Leser bzw. deren Historicals würden auch nie wieder einen Platz in meinem Regal eingeräumt bekommen. Karen Marie Moning und Kinley MacGregor. Zwar war ich von dem Roman über „Sin“ von MacGregor noch ziemlich angetan, doch nervte es mich im Laufe der Serie irgendwann, dass den Stories zumindest ein Mindesmaß an Realität fehlte. Ich fühlte mich wie in ein mittelalterlichen Disneyland mit TSTL – Heldinnen versetzt und nun ja, Helden die dieses Verhalten auch noch akzeptierten, konnte ich nicht mehr ertragen. Karen Marie Monings Schottlandromances habe ich zwar ausprobiert; doch auch diese konnten meinen Lesenerv nicht richtig treffen. Hier sind die Stories zumindest einfallsreich, doch es nervte mich einfach wie oft betont wird, dass die Helden wahnsinnig männlich, potent oder grimmig sind und vor allem, dass sie ständig nur an das Eine denken. (wobei zumindest hier ein realistischer Grundgedanke hintersteckt ;-) )

Die letzten drei Autorinnen bzw. deren Romane, die mir die Lust auf weitere Werke von ihnen vergällt haben sind Sherry Thomas, Karin Engel und Helen Dickson. Obwohl ich Sherry Thomas Bücher, zumindest was ihren Schreibstil angeht mit ein wenig mehr Milde betrachte, denn sie hat eine wunderbar poetische Ausdrucksweise und zumindest ihr Debütroman hat mir damals gut gefallen; kommt bei mir trotz allem zu viel Langeweile beim Lesen auf. In Karin Engels historischem Roman „Die Teehändlerin“dagegen findet man so viele verschachtelte Sätze vor, die so ellenlang sind, dass man irgendwann nicht mehr weiß, was man überhaupt gelesen hat, was dann auch irgendwann ermüdend wirkt.

Sherry Thomas hat zwar außergewöhnliche Plots oder Settings zu bieten- dennoch kann sie mich mit ihren Stories nicht richtig gefangen nehmen. Und Helen Dicksons Historicals liegen ebenfalls überhaupt nicht auf meiner Wellenlänge. Ich habe mehrere Romane dieser Autorin ausprobiert und schließlich genervt ad acta gelegt, da hier auch sehr oft der Schreibstil schwülstig ist.

Trenner-Ranke

Anke’s Lieblingsautoren und ungeliebte Autorinnen, die keinen Weg mehr ins Bücherregal von Anke finden:

Nicole hat mich mit ihrer Bitte an dieser Stelle ebenfalls meine Lieblings- und Hass-Autorinnen aufzuzählen ganz schön ins Schwitzen gebracht! Denn die Frage ob ich denn überhaupt Lieblings- und Hass-Autoren/innen habe, hat mich lange beschäftigt.

Ich habe definitiv Listen von Büchern, die so übel waren, dass ich sie nie wieder lesen will und auch solche die so toll waren, dass ich sie immer wieder zur Hand nehmen möchte. Doch beziehe ich solche negativen oder auch positiven Leseerfahrungen auf andere oder womöglich alle Bücher eines/einer Autors/in ? Ich glaube nicht.

Nehmen wir einmal Virgina Henley – der Autorin verdanke ich eine der schlimmsten Lese-Erfahrungen mit „Der Pirat und die Sklavin„. Ein solch fürchterliches Werk, was mich damals (vermutlich wegen allzu positiver Rezensionen) so enttäuscht hat, dass das Buch alleine deswegen einen Ehrenplatz hat und noch heute im meinem Regal steht.

Von besagter Autorin habe ich aber auch „Ein Hauch von Feuer“ im Regal – ein Buch das ich in sehr angenehmer Erinnerung habe. Würde ich also erneut ein Buch von Virginia Henley in Betracht ziehen?  Wahrscheinlich, so dass sie trotz „Hass“-Erfahrung eine Autorin ist, die ich wieder kaufen würde.

Anderes Beispiel: Ich mag die Romane von Nora Roberts. Ich habe von ihr ganz bezaubernde Bücher gelesen, doch auch schon so langweilige Exemplare, dass ich auf Anhieb nicht wüßte, ob ich sie nun zu den Lieblings- oder zu den ungeliebten Autorinnen zählen soll.

Ähnlich geht es mir bei vielen anderen Autoren/innen. Und dann ist da ja auch noch meine Sammelwut!

Ich kann also noch nicht mal behaupten, dass Rosemary Rogers eine ungeliebte Autorin wäre – und sie ist eine der wenigen, die eindeutig das Potenzial dazu hätte, – die nachdem sie mir eine ganz üble Leseerfahrung mit „Entführer aus Leidenschaft“ beschert hat*puh, einfach grauenvoll, da hat sogar mein Humor versagt*, nie wieder einen Weg in mein Bücherregal finden würde.

Und ja, auch nach dem „Entführer aus Leidenschaft“-Fiasko habe ich weiterhin Rosemary Rogers Bücher gekauft; nur um irgendwann einmal meine Knaur-Goldrücken-Sammlung komplett zu haben.
Und ja, natürlich habe ich in den Büchern geschmökert und kann einfach nicht ausschließen, dass ich nie wieder eines davon zur Hand nehme; dazu bin ich wohl viel zu neugierig und zu experimentierfreudig.

Um also Nicoles Überlegungen auch etwas hinzufügen zu können, müsste ich eigentlich ihre Fragen ein wenig umformulieren:

Ankes geliebte Bücher (also Bücher, die sie mehr als einmal gelesen hat und immer wieder lesen wird) eine Auswahl:

So fern wie ein Traum: Roman  Wie eine Rose im Winter Verhext Wilder als ein Traum: Roman

Ankes ungeliebte Bücher (also Bücher, die unter dem Motto laufen: „Einmal und nie wieder!“) eine Auswahl:

Entführer aus Leidenschaft Der Pirat und die Sklavin. Lockende Küsse Mein dunkler Prinz: Roman

Um noch einmal auf Nicoles Frage zurück zu kommen, denn auch bei mir gibt es in Punkto bevorzugte und zu vernachlässigende Autoren/innen Tendenzen zu erkennen, wenn auch auf eine ein klein wenig andere Art und Weise, als es Nicole beschrieben hat.

Wenn ich die Wahl habe, dann bevorzuge ich Autoren/innen die noch jung oder neu auf dem Markt sind, denen Alteingesessener gegenüber.

Bis auf wenige Ausnahmen – die jedoch nur die Regel bestätigen – möchte ich flotte und frische Liebesromane lesen, die sich einer moderart modernen Sprache bedienen und mit Charakteren aufwarten, die ich als im Hier und Heute lebenden Menschen verstehen kann.

Stände also

Stürmische Begegnung. contra Mein teuflischer Verführer: Roman ,

Auf Befehl des Königs / Geliebter Barbar contra Geküsst von einem Duke oder

Dunkles Feuer der Leidenschaft contra Lady meines Herzens: Roman

würde ich ohne zu Zögern stets zuletzt Genannte bevorzugen.

Trenner-Ranke

Ka’s Autorinnen, deren Bücher sie liebend gerne oder nicht so gerne liest :

Nicole hat am Anfang des Artikels ja bereits so wunderbar über die gegensätzlichen Lesegewohnheiten geschrieben. Als ich nun zu Nicoles ungeliebten Autorinnen gekommen bin, konnte ich mir ein breites Grinsen partout nicht verkneifen – es sei mir hoffentlich verziehen! *winke kurz zu Nicci rüber* Ihr werdet schon bald lesen können, warum.

Wie Anke, kann ich „mögen“ oder „nicht mögen“ schwer an einer einzelnen Autorin festmachen geschweige denn eine „Lieblingsautorin“ bzw. „Hass-Autorin“ fest benennen. Ich tendiere eher dazu von Autorinnen zu sprechen, von denen ich liebend gerne lese – oder auch nicht! Zudem scheinen sich meine Leseneigungen immer wieder zu wandeln. Erotisch, historisch, paranormal, thrillig, dann wieder erotisch, historisch etc. … Doch eines ist für mich fix: Wenn ein Buch gut geschrieben ist, dann ist es auch dann noch gut geschrieben, wenn es schon Jahre auf dem Buckel hat! Doch nun zu den besagten Autorinnen, von denen ich gerne – oder nicht so gerne lese *ggg*

Im Bereich historischer Liebesroman zählt z.B. „Sieg einer großen Liebe“ (Originaltitel „Once and Always“) von Judith McNaught zu meinen Favoriten! Der Roman ist 1987 als Historical Gold, Band 8, im Cora-Verlag erschienen. Ich glaube, ich habe diesen Historical schon an die 20 x gelesen – und auch heute noch schmelze ich dahin, wenn ich an Jason und Victoria denke, Tränenfaktor inklusive!

Ich habe mir sogar – weil „Sieg einer großen Liebe“ vom vielen Lesen schon sehr mitgenommen war – „Für immer und ewig mein Herz“ gekauft. Bastei Lübbe hatte „Sieg einer großen Liebe“ unter diesem Titel neu aufgelegt. Weil wir gerade bei den beiden sprechen, ich glaube, ich sollte mich unbedingt mal wieder mit Jason und Victoria auf eine Leserunde treffen!

Für immer und ewig, mein Herz.

Ach ja, da wäre dann auch Julie Garwood! Allein wenn ich an ihr LiRos denke, die in Schottland spielen, wie z.B. „Eine bezaubernde Braut“, läuft mir ein Wonneschauer über den Rücken! Julie Garwood versteht es herrlich Humor, Spannung, Liebe und Leidenschaft in ihre Geschichten zu verpacken und die Protagonisten vor den Augen der Lesenden zum Leben zu erwecken.

 Eine bezaubernde Braut.

Oh! Und da wäre dann noch Karen Marie Moning mit ihrer MacKeltars und dem Rest der Highlander-Reihe! Ich habe sogar dem dunkelsten aller Feenmänner, Adam Black einen Platz in „HeldenHaft“ freigeschaufelt!

Unbedingt für mich erwähnenswert ist Kinley McGregor mit Ihren MacAllisters – mein Favorit ist hier „Sin“ ein Held, wie er im Buche steht – oder die Mannen der „Bruderschaft des Schwertes“!  Ganz zu Schweigen von Kresley Coles „The MacCarricks Brothers„! *grrrrrrrr*

Ihr seht, geneigte LeserInnen, irgendwie läuft es bei mir immer auf die Highlander hinaus – und jetzt habe ich Jamie und Claire von Diana Gabaldon noch gar nicht erwähnt. Doch es dürfen auch Wikinger sein! Die Autorin Josie Litton, hat damals eine dreiteilige Wikinger-Reihe herausgebracht, die mir persönlich ebenfalls sehr gut gefallen hat, Teil 1 war z.B. „Wikinger meiner Träume“

Das Herz eines Highlanders: RomanDie schottische BrautFeuer der VersuchungWikinger meiner Träume: Roman

Das ist jetzt nur eine kleine Auswahl an Autorinnen, die mir gefallen. Genauso laufen bei mir auf „AutomatikKauf“ Autorinnen wie: Gaelen Foley, Jillian Hunter, Teresa Medeiros, Celeste Bradley, Elizabeth Hoyt, Lisa Kleypas, Julia Quinn, Madeline Hunter etc. usw. Wobei mir in letzter Zeit besonders Sarah MacLean, Loretta Chace und Emma Wildes ins Auge gestochen sind!

Natürlich gibt es Autorinnen, mit denen ich weniger anfangen kann, weil mich deren Schreibstil nicht so sehr anspricht. Zu erwähnen wären hier z.B. Sherry Thomas, Catherine Coulter, Susan King, Virginia Henley oder Kat Martin. Was nicht heißt, dass ich sie „hasse“ – nein, weit gefehlt! Ich würde vorher nur gründlich überlegen, ob ich mal wieder einen Leseversuch von ihnen wagen sollte. Auch von den eben genannten Autorinnen habe ich einiges gelesen *grins*

Wenn es um Erotik geht, greife ich sehr gerne zu Romanen von Inka Loreen Minden (aka Lucy Palmer)! Sie schafft es immer wieder, mich von ihren Helden und Heldinnen zu überzeugen. Die Autorin paart gekonnt Liebe, Leidenschaft und Romantik mit Sex! Und es macht einfach nur Spaß, ihren Protagonisten zu folgen! Vor allem dann, wenn Inka Loreen Minden zur Erotik Historisches oder gar Paranormales mischt, wie z.B. bei „Der Freibeuter und die Piratenlady“ oder „Engelslust“. Diese Kombination ist für mich extra lecker! Ebenfalls ein erotischer Fall für meine Lesenerven ist die österreichische Autorin Mona Vara! Was habe ich deren Bücher „gefressen“, so wie z.B. „Süße Verführung“ oder „Hexentöchter„. Herrlich!

Der Freibeuter und die Piratenlady: Frivole Abenteuer auf hoher SeeEngelslustSüße Verführung: Erotischer RomanHexentöchter

Natürlich darf ich Sharon Page, und Daria Charon nicht vergessen! Auch die erotischen Roman von Samara Fraser gefallen mir, es gab sogar einen mit Wikingern, genannt „Wikingerglut„. Robin Schone schreibt auch genau auf meiner Wellenlänge. Was ich an ihren Romanen sehr schätze, ist folgendes: Die Protagonisten sind optisch selten perfekt, sondern erscheinen eher Menschen zu sein „wie Du und ich“. So auch z.B. in „Im Zauber der Verführung„. Fast hätte ich Emma Holly vergessen! Bei ihr gefallen mir allerdings die histo-erotischen Geschichten, z.B. „Verstrickungen der Leidenschaft“ um einiges besser, als diejenigen, die in der Gegenwart spielen – mit denen kann ich weniger anfangen.

Blutrot - die Farbe der LustFlucht aus dem Harem: Erotischer RomanWikingerglut: Erotischer RomanIm Zauber der VerführungVerstrickung der Leidenschaft: Roman

Im paranormalen Genre, in dem die Grenzen zwischen einem guten Schuss Erotik und Phantasie manchmal verschwimmen, gibt es auch einige deutschsprachigen Autorinnen, auf die ich sehr sehr gerne mein Augenmerk richte. So z.B. Autorinnen vom SiebenVerlag. Ich denke da z.B. an Kathy Felsig (G.E.N. Bloods-Reihe), Lara Wegner (Söhne der Luna-Reihe), Britta Strauß („Nathaniels Seele“, „Meeresblau“), Stephanie Madea (Night Sky-Reihe), Jennifer Benkau (Schattendämonen-Reihe), Andrea Gunschera (City of Angels-Reihe), Eva Isabella Leithold (Team Zero-Reihe), Helene Henke (Elektrica – Lord des Lichts)! Bei ihnen finden ich einen Mix aus paranormal-romantisch-thrillig-erotisch-Spannendem und manchmal Historischem aus einer Hand! Nicht zu vergessen Mara Laue, die für mich eine weitere tolle, positive Entdeckung beim Sieben Verlag ist, mit „Erweckung – Dämonenerbe 01″.

Verhängnisvoll:G.E.N. Bloods 02Söhne der Luna 03 - Der Fürst der WölfeMeeresblauSchwur des Blutes: Night Sky 02
Nybbas Nächte: Schattendämonen 02Engelsdämmerung: City of Angels 03Heisskaltes Verlangen: Team Zero 02Electrica - Lord des LichtsDämonenerbe 01 - Erweckung

Selbstverständlich spielen auch Autorinnen wie Karen Marie Moning (schon wieder, ich weiß! *lach*) mit ihrer Fever-Reihe, Lara Adrian mit ihrer „Midnight Breed“ Serie, J.R. Ward mit z.B. der „Black Dagger Brotherhood„, Nalini Singh mit z.B. der Reihe „Psy-Changeling„, Sherrilyn Kenyons „Dark Hunter„, Kresley Coles (auch schon wieder *grins*) „Immortals After Dark„, Larissa Iones „Demonica„-Reihe für mich als Leserin eine große Rolle. Unbedingt möchte ich Gena Showalter mit ihren „Lords of the Underworld“ nennen! Die „Herren der Unterwelt“ bereiten mir immer wieder aufs neue geniale Lesestunden. Und bis jetzt war ich von keinem einzigen Band enttäuscht! Ich könnte diese Liste noch weiterführen und um Autorinnen im Bereich Young Adult ergänzen, doch das würde AUSARTEN!!! ^_^

Shadowfever: Fever Saga 5

Erwählte der EwigkeitNachtseele: Black Dagger 18 - RomanWilde GlutDunkle Verführung: RomanFlammen der BegierdeDemonica. Fluch des Verlangens

Die Herren der Unterwelt 7: Schwarzes Geheimnis

Obwohl, zwei Autorinnen im Bereich Paranormal für Young Adult haben es mir angetan. Zum einen ist es Jean Sarafin mit „Die Nachtmahr Traumtagebücher„-Reihe und zum anderen Lynn Raven mit „Blutbraut„! Diese beiden Bücher werden mit Sicherheit nicht die letzten bleiben, die ich von den beiden Autorinnen gelesen habe. Natürlich gibt es innerhalb der Serien (außer bei den Herren der Unterwelt *g*) immer wieder mal einen Teil, der mich persönlich nicht komplett überzeugt, doch das liegt bekanntlich, im Ermessen des Lesers!

Die Nachtmahr TraumtagebücherBlutbraut

Wen ich auf keinen Fall vergessen darf, ist Gesa Schwartz, die mit ihrer Phantastik-Reihe um den Gargoyle Grim einfach nur fantastisch schreibt. Gleiches gilt für „Die Chroniken der SchattenweltNephilim“ der Autorin. Bei Gesa Schwartz läuft beim Lesen das Kopfkino automatisch mit!

Grim: Die Flamme der NachtDie Chroniken der Schattenwelt. Nephilim

Zum Schluss muss ich mich jedoch bekennen! Es gibt tatsächlich eine Autorin, die keinen Platz mehr in meinem Bücherregal finden wird. Es ist die Erotik-Autorin Portia de Costa. Oh, ich bin sicher, die Autorin hat eine große Fan-Gemeinde! Ich zähle mich definitiv nicht dazu! Um das ganze zu untermauern, hier der Link zu einer Rezension, die ich über den erotischen Roman „Haus der Sünde“ geschrieben habe.

  

Haus der Sünde: Roman

Wenn man bedenkt, mit welchen Heften ich einmal begonnen habe! Wen Ihr wissen wollt womit, folgt einfach dem Link! *heftiges Lachen*

Quellenangaben: Einleitungstext: NG/Lieblingsautoren/Hassautorinnen NG/AS/KWG/