Wenn ich auf meine Leseliste aus dem Januar 2012 schaue, dann bereitet sich erneut Zufriedenheit in mir aus; denn die letzten Jahre haben sich leider vor allem durch zu wenig Einträge ausgezeichnet und ich bin so glücklich wieder gefüllte Leselisten notieren zu können.
Zugegeben es hat schon was nerdiges, wenn einem so etwas von Bedeutung ist. Doch als Liebesroman-Vielleser und Listen-Liebhaber finde ich „Nerd sein“ durchaus erstrebenswert.

Da ich mir vorgenommen habe nicht zu viel durcheinander zu lesen, dazwischen den Faden zu verlieren und mich dann umzingelt von zu vielen angefangenen Serien wiederzufinden, standen den Monat die restlichen, ausgesuchten Teile der „Girls who dare“-Serie im Fokus.

Obwohl ich nur die Teile gelesen habe, deren Protagonisten mich angesprochen haben, ist die Autorin jedoch grundsätzlich überaus geschickt darin, mich am Harken zu halten und mich von Teil zu Teil weiter mit sich zu ziehen. Auch für die Folgeserie, die von den Kindern der „Girls who dare“-Paare erzählt, hat sie mich bereits gewinnen können. Emma V Leech wird also weiterhin auf meiner „must read“-Liste bleiben.

Übrigens: „Matilda and Montagu“, einem Prequel der „Girls who dare“-Serie, habe ich bewusst keine Bewertung verliehen. Es macht einfach keinen Sinn gemacht, da, die Leser, die die Serie bis zu diesem Zeitpunkt komplett gelesen haben, den Inhalt eh bereits kennen und dieses Prequel ohne Verlust überspringen können und die Leser, die die Serie nicht gelesen haben, vermutlich keine Freude an der verwirrenden Anzahl unbekannter Protagonisten haben werden.

Als kleine Abwechslung zu Emma V Leech habe ich Emily Windsors „A Governess should never... tempt a Prizefighter“ eingeschoben; bei einem solchen Titel konnte ich einfach nicht widerstehen! Und tatsächlich war das eine gute Entscheidung und ich war so begeistert, dass die Autorin ebenfalls auf besagter „must read“-Liste gelandet ist. Ich habe mir auch bereits das nächste Buch von ihr ausgesucht.

Auch mit Amalie Howards „The Beast of Beswick“ habe ich einen Treffer gelandet. Aber sind wir mal ehrlich, egal ob meine Erwartungen erfüllt wurden oder nicht, wann habe ich schon jemals zu einer „Die Schöne und das Biest“-Andeutung im Titel oder im Klappentext „nein“ sagen können?

Das Buch teilt sich in diesem Monat den Platz um den Lesetipp mit Emily Windsors „Prizefighter“ und Emma V Leechs „To Winter at Wildsyde“; wenn wundert’s, ebenfalls einer „Beauty and Biest“-Variante.

Mit Maggie Dallen und ihrer „Wallflower's Wish“-Serie, die sie zusammen mit Katherine Ann Madison aka Tammy Andresen geschrieben hat, war ich nicht so erfolgreich in meiner Auswahl. Tatsächlich habe ich lange überlegt, ob ich zu „A Duke for Miss Daisy“ überhaupt eine Rezension schreiben soll und damit, die Autorin auf Happy End Buecher anzulegen. Das Buch war weder ein Lesegenuss, noch habe ich aktuell vor die Serie weiterzuverfolgen. Doch weil manchmal eben auch negative Meinungen dazu gehören, habe ich mich entschlossen, die Autorin doch aufzunehmen und eine Rezension online zu stellen.

Ach ja, nach wie vor bin ich „hörbuch-los“. Ich weiß nicht, was es ist, aber zurzeit reizen mich Hörbücher so überhaupt nicht. Podcasts hingegen schon. Die drehen sich jedoch zu meist um Gesundheitsthemen und haben damit wenig Relevanz für Happy End Buecher.

[gelesen] im Januar 2021

gelesen:

Emma V Leech - To Wager with Love (Rezension neu)

Emma V Leech - To Winter at Wildsyde (Rezension neu)

Emma V Leech - To Bed the Baron (Rezension neu)

Emily Windsor - A Governess should never... tempt a Prizefighter (Rezension neu)

Maggie Dallen - A Duke for Miss Daisy (Rezension neu)

Emma V Leech - Matilda and Montagu (Rezension neu, ohne Bewertung)

Emma V Leech - To hunt the Hunter (Rezension neu)

Amalie Howard - The Beast of Beswick (Rezension neu)

Emma V Leech - To Dance until Dawn (Rezension neu)