Ronja Weisz — Riding Home

von

Riding Home
Ronja Weisz

Originaltitel: 
Verlag:
Sieben Verlag
ISBN: 978-3-864437-46-
Erscheinungsdatum: September 2017
Genre: MC

Teil einer Serie: Death Raiders
1. Riding Home (September 2017)

Klappentext

Nach dem Tod ihrer Mutter bricht für Livvy Franklin die Welt zusammen. Als Übergangslösung lässt sie sich von ihrem Vater nach Silver Springs, dem Hauptsitz des Nevada Charters der Death Raiders, holen. Er verschafft ihr einen Job an der Bar des Casinos, das dem Club gehört. Livvy versucht, sich an die raue Welt des Death Raiders Motorradclubs zu gewöhnen, doch es fällt ihr schwer. Dennoch ist sie fasziniert von einem der Männer im Club. Ronan Walsh. Ronan ist ein ehemaliger irischer Elitesoldat und ein sehr verschlossener Mann. Während die Anziehungskraft zwischen ihnen von Tag zu Tag stärker wird, kommt für Ronan jedoch eine Affäre mit der wesentlich jüngeren Livvy, die zudem noch die Tochter eines anderen Mitglieds ist, nicht in Frage. Zu sehr hat er sich entfernt von dem liebenden, leidenschaftlichen Mann, der er einst war. Doch ein gestohlener Kuss im Schatten des Clubhauses und die Dinge entwickeln sich anders, als Ronan geplant hat.

Quelle: Sieben Verlag
Riding Home (Death Raiders MC 1)

Kas Bewertung

Ronan Walsh will eines nicht: Die Führung des „Death Raiders MC“ antreten, auch wenn ihn die anderen Members – allen voran der Präsi – gerne auf diesem Posten sehen würden! Denn der Sohn des gegenwärtigen Präsidenten des Clubs ist alles andere als geeignet in Zukunft den Platz zu füllen. Darum erhält Ronan die Aufgabe, diesen „zurecht zu richten“ um das Beste aus ihm heraus zu holen. Was eigentlich kein Problem darstellt, da Ronan in seiner Vergangenheit als irischer Elitesoldat, genug „Frischlingen“ auf die Sprünge geholfen hat.

Als Livvys Mutter verstarb, stürzte sie in ein tiefes Loch und wußte nicht wohin. Darum nahm sie das Angebot ihres Vaters Cope, eines Mitglieds der „Death Raiders“ – den sie im Grund überhaupt nicht leiden kann – an, bei ihm zu wohnen und für den Club zu arbeiten. All ihrer Hoffnungen und Zukunftsträume beraubt, will Livvy nur eines: So schnell als möglich Geld zu verdienen um dem Dunstkreis ihres Vaters zu entkommen. Allerdings fühlt sie sich zu einem der Biker gehörig hingezogen, auch wenn dieser den Eindruck erweckt, nicht an ihr interessiert zu sein: Ronan …

Dies ist die Ausgangssituation mit der „Riding Home“ von Ronja Weisz beginnt. Ronan versucht sich der Anziehungskraft, die Livvy auf ihn ausübt zu entziehen. Nicht nur, dass sie viel jünger ist als er! In der Vergangenheit hat Ronan so viele Verluste einstecken müssen, die ihn dazu gezwungen haben, sein Herz vor jedweden Gefühlen zu verschließen. Nicht umsonst gilt er als verschlossen und wortkarg. Ivvy selbst ist auch nicht unbedingt willens zuzugeben, dass sie sich von diesem Mann derart angezogen fühlt. Doch Stück für Stück baut sich zwischen den beiden unterschiedlichen Menschen Freundschaft und Liebe auf. Doch diese ist einem anderen ein Dorn im Auge und es kommt zu brandgefährlichen Situationen! Die Situation spitzt sich zu, als plötzlich auch noch ein anderer OMC im Revier der „Death Raiders“ auftaucht!

Was ich in „Riding Home“ etwas vermisst habe, ist ein kleiner Rückblick aus dem Leben von Livvy. Natürlich wird erzählt, was geschah und dass es Livvys Mom als allein erziehende Mutter nicht unbedingt leicht hatte. Trotzdem ging mir ein wenig ab, mehr darüber zu lesen, warum Livvy nach dem Tod ihrer Mutter so stark abstürzte, dass sie sogar in Kauf nahm, von ihrem Vater Cope – den sie nie leibhaftig kennen gelernt hatte – „gerettet“ zu werden. Sehr gut hingegen fand ich, dass nicht nur aus der Sicht von Livvy, sondern auch aus der von Ronan erzählt wurde, wodurch man mehr Einblick in dessen „Gefühlswelt“ erhalten hat. Was noch sehr gut bei mir angekommen ist, ist die eigentliche Geschichte, die von Ronja Weisz erzählt wurde! Sie teilt sich stimmig und ausgewogen mit der „Romance“ zwischen Ronan und Livvy, den Platz! 4 Punkte.

Kurz gefasst: „Riding Home — Death Raiders MC 1“ ist ein lesenswertes Buch, das mich positiv überrascht hat, mit Luft nach oben.