Susan Elizabeth Phillips – Verliebt bis über alle Sterne

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Originaltitel: First Star I see tonight
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3734103421
Erscheinungsdatum: Oktober 2017
Genre: Contemporary

Teil einer Serie: Chicago Stars

Ankes Bewertung

Piper Dove weiß, dass sie eine gute Detektivin ist. Warum dann ihr Auftrag, Cooper Graham zu beschatten, so schief gehen konnte ist ihr ein Rätsel. Aber vielleicht liegt es einfach daran, dass Cooper Graham, seines Zeichens Ex-Quarterback der Footballmannschaft „Chicago Stars“, durch seine Karriere darauf geschult ist, auf seine Umgebung zu achten um ggf. schnell reagieren zu können.

Immerhin, denn obwohl sie mit dem einen Job gescheitert ist, hat sie so doch einen anderen Auftrag bekommen: als Security aka interne Ermittlerin, in Coopers neu eröffnetem Nachtclub. Und mehr noch. Denn damit hat sie auch einen überaus anziehenden Chef gefunden, wenn dieser auch seinen eigenen Kopf hat, wenn es um seine persönliche Sicherheit geht. Und genau die steht auf dem Spiel.

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich meinen letzten Susan Elizabeth Phillips gelesen habe. Einerseits ist das ein wenig traurig, weil ich damit die Autorin und ihren wundervollen Schreibstil ein wenig aus den Augen verloren habe, andererseits erlebe ich immer wieder, dass ich nach einer kleinen Lesepause und Autorenabstinenz mit ganz anderer Begeisterung an Romane herangehen kann.

Aber SEP ist eben auch eine der Autorinnen, die „ein leichtes Spiel“, „einen Stein im Brett“, „eine lange, begeisterte Lesegeschichte“ bei mir hat. So hat es keine fünf Seiten gebraucht und ich habe mich köstlich über Cooper Graham, den Ex-Quarterback von SEPs Football Mannschaft, den „Chicago Stars“ amüsiert und mir zu der Entscheidung gratuliert, endlich mal wieder zu einen SEP gegriffen zu haben.

Doch die Autorin hat eben auch einen tollen Schreibstil, der amüsant zu lesen ist, an den richtigen Stellen detailverliebt und auch gerne mal etwas dicker aufträgt, zumindest für meinen Lesegeschmack, jedoch ohne damit (auf mich) übertrieben zu wirken.

Und dazu auch noch Figuren zum Leben erweckt, die mir mit allen ihren kleinen und großen Eigenheiten, Ecken und Kanten und manchmal sogar auch den Charaktereigenschaften oder Verhaltensweisen, mit denen ich eigentlich gar nicht so gut zurechtkomme, trotzdem rundweg sympathisch sind.

Piper ist genauso eine Figur. Ich würde wahrscheinlich nicht mit ihr als Freundin zurechtkommen, doch als fiktiven Charakter, finde ich sie einfach faszinierend beschrieben. Und in die Geschichte, sowie zu dem Helden des Romans, Cooper, passt sie sowie.

Kurz gefasst: „Verleibt bis über alle Sterne“ ist ein, in sich harmonischer Roman, der interessante Charaktere sein eigen nennt, mit spannenden Konflikten spielt und der sich wirklich ganz wunderbar lesen lässt. SEP-typische-Liebesroman-Unterhaltung vom Feinsten.

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