Rita Falk
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Originaltitel
Verlag: dtv
Ausgabe: ebook
Erscheinungsdatum: November 2012
Genre: Regional Krimi
Teil einer Serie: Franz Eberhofer 04
Sprecher Hörbuch: Christian Tramitz
Klappentext
»Die Beerdigung von der Oma ist an einem Donnerstag. Es ist nieselig und grau und wir stehen bis zu den Knöcheln im Friedhofs-Batz. Trotzdem ist beinah die ganze Gemeinde gekommen. Sie war halt auch äußerst beliebt, die Oma, das muss man schon sagen ...«
Keine Angst. Es ist nicht die Eberhofer Oma! Aber in Niederkaltenkirchen ist auch so einiges los. Im Polizeihof Landshut wird ein toter Polizist gefunden. Der Letzte, der mit dem Barschl zu tun hatte, war der Franz. Nun war der Tote ausgerechnet sein direkter Vorgesetzter – und absoluter Erzfeind. Blöderweise handelt es sich bei der Mordwaffe auch noch um Franz’ Hirschfänger. Sieht also nicht gut aus für den Eberhofer!
Quelle: dtv
Ankes Bewertung
Da is' er ja wieder, der Eberhofer! Endlich gibt es einen neuen Fall meines Lieblingskommissars.
Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch nicht ein köstliches Wort von Rita Falks nun mehr 4. Eberhofer-Krimis zu verpassen und der Möglichkeit den grandiosen Christian Tramitz als Sprecher in der Rolle des Ich-Erzählers Franz Eberhofer genießen zu können, schwankte ich Buch und Hörbuch.
Letztendlich haben das Hörbuch und Christian Tramitz gesiegt. Und obwohl Erstes in gekürzter Form vorliegt, habe ich meine Entscheidung nicht bereut.
In "Die Griessnockerl Affäre" ist der Krimianteil eigentlich Nebensache. Da sich aber, wenn der Eberhofer im Spiel ist, sowieso mal schnell dienstliches mit Privatem vermischt, und die Familie und das Treiben vom Franz so viel interessanter sind, will ich mich darüber auf keinen Fall beklagen.
Ich hatte in diesem Hörbuch erneut viel Spaß mit den Eberhofers, auch wenn diesmal der Verlust in der Familie Einzug hält und so der Geschichte eine traurige Note verleiht. Damit das aber nie ins Tragische oder gar Rührselige kippt, sorgt schon der Franz.
Ich mag den Franz Eberhofer vor allem wegen seiner Art, die gelinde gesagt wenig Nettes an sich hat, sondern von Egoismus, Frechheit und Schadenfreude nur so strotzt. Auch in "Die Griessnockerl Affäre" lebt er diese Charaktereigenschaften so richtig aus - und doch macht es ihn keineswegs unsympathisch. Ganz im Gegenteil, dem am Ende, wenn er über andere gelacht und sie über Gebühr gereizt hat, tut er doch immer genau das Richtige und wickelt einen damit unversehens um den kleinen Finger.
In der Serie kann man auch mit diesem 4. Teil einsteigen. Da es sich jedoch nicht empfiehlt auch nur eine Geschichte zu verpassen, kann ich Einsteigern nur empfehlen, mit "Winterkartoffelknödel" anzufangen und die Teile in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Dass man es bereuen wird, ist praktisch ausgeschlossen.
Kurzgefasst: Familienbetonter Teil der Eberhofer-Krimi-Serie, grandios von Christian Tramitz vorgetragen. Absolut empfehlenswert.