Wortverquirlte Tops und Blusen

von

Geneigte Leserinnen und Lesern,

wisst Ihr was ich genieße – mal abgesehen davon, mich vom geschriebenen Wort unterhalten zu lassen? Das, wenn das geschriebene Wort ordentlich … verquirlt wird und zwar mächtig ordentlich verquirlt. Natürlich ist mir bewußt, dass die Autorin / der Autor mit Sicherheit nicht wollten, dass ich genau an diesen Stellen genußvoll vor mich hin grinse. Doch hey, ich kann nicht anders. Nicht wenn die Heldin in Riemchensandalen, einem eng anliegendem Top und Shorts beim Helden an die Tür klopft, nur um ein paar Momente später in der Küche „vernascht“ zu werden. Natürlich nachdem der Held und dessen anderer Testosteronbomber der willigen Heldin DIE BLUSE AUFGEKNÖPFT haben und diese, obwohl sie kleine, zierliche Knöpfe hatte, schnell entfernt hatten.

Joa, so wurde kurz aus einem Top eine Bluse. Aber es kommt ein paar Seiten weiter – und wird sind auch ein paar Tage weiter in der Zeit, nicht dass Ihr denkt, die Heldin hätte immer noch das gleiche an :D – raste ich beim Lesen auf eine erneute verquirlte Wortansammlung zu. Dieses Mal trug besagte Heldin einen kurzen geblümten Rock, eine tuffige weiße Blume und hochhackige Riemchensandalen, weil Kerle schließlich auf Highheels stehen. Die Worte der Heldin – nicht meine. Wie gesagt, sie trug also diese tuffige Bluse, als ihr – nachdem sie mit den beiden Herren ins Schlafzimmer entfleucht war – das Top ausgezogen wurde. Das TOP, nicht die BLUSE!

Ohja, ich mag solche Szenen, schlicht weil sie mich überraschen UND weil sie mich zum Schmunzeln animieren. Hallo, es ist normalerweise nicht üblich in hocherotischen Szenen vor sich hin zu grinsen. Da sollten mir eigentlich die Ohren rot anlaufen, Rauch aus der Nase aufsteigen oder ähnliches. *lacht* Aber wenn das Top zur Bluse und die Bluse zum Top wird, da hilft die schönste erotische Szene nix, weil ich einfach an diesem kleinen, niedlichen, knuffigen Logikfehler hängen bleibe. Finde ich solche klamottenverwechslungs-klamaukischen Momente, genieße ich diese in vollen Zügen. Es darf auch gerne mal eine Szene, wie einst in einem Historical sein: In dem die Heldin mit zwei Begleitern auf Pferden vor dem Bösewicht durch den Wald fliehen, nur um Nachts endlich eine Pause einzulegen, bei der sie sich gemeinsam – mitten im Wald wohlgemerkt, an den Tisch setzen, um gemeinsam zu Speisen! Mit solchen Frequenzen, geneigte Leserinnen und Leser, rennt man bei mir Willkommen heißende Türen ein …. *hihihi*

In diesem Sinne,

Eure verquirlte

Ka